Tätigkeit des Prüfungsamtes und ministerielle Vorgaben zur Diplomprüfung für Volkswirte als Vorbedingung der wirtschaftswissenschaftlichen Promotion zum Dr. rer. pol.
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Jur. Fak. 31
F 7
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2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 07. Promotionsangelegenheiten >> 07.06. Diplom-Volkswirt als Vorbedingung zum Dr. rer. pol
1923-1942
Enthält v.a.: Rundschreiben, Erlasse und Verfügungen des Ministeriums: Ordnung der Diplomprüfung für Volkswirte vom 8. Febr. 1923 (Druck) mit Änderungen und Ergänzungen, Neufassung 22. März 1929 (Druck); Festsetzung der Gebühren für die Diplomprüfung (1923), Erleichterung bei der Ablegung der Diplomprüfung für Kandidaten mit Doktorgrad der Staatswissenschaften (1923), Ersatzreifeprüfung für die Zulassung zum Studium der BWL (1925), Zulassung von Diplom-Volkswirten zum wissenschaftlichen Bibliotheksdienst (1926); Ordnung für die Zusatzprüfung in Landeskultur für Diplom-Landwirte (1936), Anwendung ab 1937 auf Diplom-Gärtner; Nationalsozialistische Gestaltung der Wirtschaftswissenschaft im Sinne des Erlasses vom 2. Mai 1935 und Bestimmung von Universitäten und Hochschulen für das wirtschaftswissenschaftliche Studium (1937, ohne Greifswald); Prüfungsordnung für Volkswirte, Kaufleute und Handelslehrer, Ergänzung, Ausführungsbestimmungen (1937/1939), Bedenken der Fakultät (1938); Einführung des Dr. rer. pol. als einheitliche Bezeichnung für den Doktor der Wirtschaftswissenschaften, Auffassung der Fakultät (1938), Entscheidung über Beibehaltung (1939); Verwendung des kleinen Reichssiegels durch Prüfungsämter (1939); Anrechnung von Auslandssemestern volksdeutscher Studenten (1940); Lockerungen von Studienplan und Prüfungsordnung wegen Kriegverhältnisse (1940); Anerkennung von Reifezeugissen, Studien- und Prüfungsnachweisen, Hochschuldiplomen (1940), Anrechnung von Prüfungsfächern bei Wiederholung einer Diplomprüfung (1940), Erleichterung für Kriegsteilnehmer bei Ablegung der Diplomprüfung (1941); Voraussetzungen für die Zulassung zu akademischen Prüfungen, Semesteranrechnung (1941); Zulassung von Absolventen technischer Fachschulen zur Sonderreifeprüfung für das Studium der Wirtschaftswissenschaften (1941), Anrechnung des Studiums der Hochschule für Politik (1941), Grundpraxis für Studierende der Volkswirtschaft (1941); Prüfung als Diplom-Volkswirt = akademische Prüfung (1942). - Prüfungsamt für Diplomvolkswirte an der Universität Greifswald: Geschäftsordnung (1925, 1939), Termine für Klausurarbeiten, Schriftwechsel und Vorschläge für Mitglieder, Auflösung durch das Ministerium 31. März 1936, Antrag (Entwurf Dez. 1936) und Ablehnung (1937) des Ministeriums zur Wiedereinführung der Diplomprüfung für Volkswirte; Verfahren bei Neubestellung der Vorsitzer der Prüfungsämter (1940) - Ernennung von Vorsitzenden, Mitgliedern bzw. Beisitzern des Prüfungsamtes: Vorsitzende: Kurator Bosse (1927), Kurator Sommer (1933, Versetzung 1934 Berlin), Kurator Kolbe (1937, ausgeschieden 1938, 1940), Prof. Köttgen (1938), Kurator Reinke (1941); stellv. Vorsitzende: Prof. Biermann (1926, 1927), Prof. Kähler (1929, 1931, 1933, verst. 1934); Mitglieder: Prof. Kähler (1927), Prof. Muhs (1927, 1931, 1933), PD Dr. Haenel (1927, 1931), Prof. Langen (1927, 1931, 1933), Prof. Schönfeld (1927), Prof. Neuwiem (1927), Prof. Holsten (1927), Prof. Braun (1927, 1931); Dr. Boltze (1927), Kaufmann Manasse (1927, 1931), Dr. Birschel (1927, 1931); Prof. Beyerle für Prof. Schönfeld (1929); Prof. Leibholz für Prof. Holsten (1929, 1931); Prof. Molitor (1931, 1933, 1937, 1938), Prof. Köttgen (1931, 1933, 1937, 1938), Dr. Schrader (1931, 1933), Dr. Lange (1933), Dr. Ramm (1933), Prof. Hoffmann (1933), PD Dr. Kretschmar (1933), Prof. Jahrreiß (1933), Prof. Preyer (1937, 1938), Prof. Fleck (1937, 1938, 1941 stellv. Vorsitzer), Prof. Löning (1937, 1938), Prof. Rühland (1937, 1938), Prof. Oberländer (1938), Dr. Ramm (1938). - Anfrage Hochschule Nürnberg zur Ausstattung der Universitäten mit Lehrstühlen der Volkswirtschaftslehre.
Enthält auch: Ordnungen der Diplomprüfung für: Volkswirte Hamburg (Druck), Zuckerfabrikingenieure Berlin (1937), Kaufleute Leipzig (Druck 1939). - Bericht zur Neugestaltung der Diplom-Volkswirtsprüfung Berlin (1928). - Mitglieder des Juristischen Prüfungsamtes (1931). - Abkommen zur Zusammenarbeit des Instituts für angewandte Wirtschaftswissenschaft und der Arbeitsgemeinschaft für die praktische Ausbildung der Volkswirte im Nationalsozialistischen Reichswahrerbund über die praktische Ausbildung der Wirtschaftswissenschaftler (1937). - Satzung der Außenstellen des Instituts für angewandte Wirtschaftswissenschaft - Wirtschaftspraktikanten-Ämter (1939). - Anfragen zu Studium und Promotion: stud. rer. pol. E. W. Hartlieb (München), Dr. Klaus Lautenbach (Berlin), C. W. Meyer-Albrand (Berlin), Hans-Peter Voigt (Breslau), Hans-Werner Neumann, Reichsgruppe "Versicherungen" (Berlin), cand. rer. pol. Bruno Krause (Greifswald), Dyna Muhs (Osnabrück), Dr. Koch (Zoppot), O. Voigt (Düsseldorf), W. Fuhr (Zinnowitz), stud. rer. pol. Norbert Rieger (Berlin), Suse Naber (Graz), Rolf Krohn (Hamburg), Kurtjörg Koch (Berlin), Hans Joachim Pusch (Greifswald), Hsiao Yunlai (Berlin), Ilse Fischer (Finkenkrug). - Promotionsordnungen: Wirtschafts-Hochschule Berlin (Druck 1938).
Enthält auch: Ordnungen der Diplomprüfung für: Volkswirte Hamburg (Druck), Zuckerfabrikingenieure Berlin (1937), Kaufleute Leipzig (Druck 1939). - Bericht zur Neugestaltung der Diplom-Volkswirtsprüfung Berlin (1928). - Mitglieder des Juristischen Prüfungsamtes (1931). - Abkommen zur Zusammenarbeit des Instituts für angewandte Wirtschaftswissenschaft und der Arbeitsgemeinschaft für die praktische Ausbildung der Volkswirte im Nationalsozialistischen Reichswahrerbund über die praktische Ausbildung der Wirtschaftswissenschaftler (1937). - Satzung der Außenstellen des Instituts für angewandte Wirtschaftswissenschaft - Wirtschaftspraktikanten-Ämter (1939). - Anfragen zu Studium und Promotion: stud. rer. pol. E. W. Hartlieb (München), Dr. Klaus Lautenbach (Berlin), C. W. Meyer-Albrand (Berlin), Hans-Peter Voigt (Breslau), Hans-Werner Neumann, Reichsgruppe "Versicherungen" (Berlin), cand. rer. pol. Bruno Krause (Greifswald), Dyna Muhs (Osnabrück), Dr. Koch (Zoppot), O. Voigt (Düsseldorf), W. Fuhr (Zinnowitz), stud. rer. pol. Norbert Rieger (Berlin), Suse Naber (Graz), Rolf Krohn (Hamburg), Kurtjörg Koch (Berlin), Hans Joachim Pusch (Greifswald), Hsiao Yunlai (Berlin), Ilse Fischer (Finkenkrug). - Promotionsordnungen: Wirtschafts-Hochschule Berlin (Druck 1938).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ