Ulrich von Frundtsperg zu Mindelheim (Mundelhaim), Hauptmann, Sigmund von Welden zu Welden, Hans von Benntznow zu Kemnat, alle drei Ritter, Burckhart von Ellerbach zu Laupheim (Lauphain) und Ulrich von Werdnow zu Waltenhusen, Räte, beurkunden auf Antrag der Parteien die vor ihnen, als verordneten Räten der Gesellschaft St. Georgschild in Schwaben, des Teils an der Donau, und Richtern kraft schwäbischen Bundes, am 11. März und 3. Juni dieses Jahres stattgefundene Verhandlung der Klage des Vertreters des Klosters Söflingen, Hofmeisters Jörg Vischer (Fürsprech: Konrad Locher, Stadtammann zu Ulm) gegen Diepold vom Stain zu Rysenspurg (Fürsprech: Johannes Stinalence, Lizentiat der Rechte), Bruder der Klosterinsassin Agatha vom Stain auf Ausantwortung ihres väterlichen Erbteils, Auszahlung ihrer seit 9 Jahren nicht mehr gezahlten Leibrente von 10 Gulden jährlich und der ihr von ihrem Bruder Marquart vermachten 400 Gulden, und das am 30. September gefällte Urteil, das die vom Beklagten beanstandete, im Wortlaut eingerückte Vollmacht des Hofmeisters als genügend erklärt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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