Streit wegen der Weigerung des Burggrafen auf dem Rothenberg und der Regierung des Kurfürsten Friedrich (IV.) von der Pfalz, der Familie Tucher, das von Georg Michael Türrigel erkaufte Schloß und Dorf Simmelsdorf zu überlassen.
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E 29/II Nr. 937
E 29/II Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
1600 - 1604
Darin:
Ratsverlaß und Ratschlag des Nürnberger Rates in Sachen des Streits um Simmelsdorf. 1600, März 17 / April 3. Kop. Pap. 2 Hefte.
Stefan Georg von Sternbergkh auf Postlbergkh und Wodolitz, Lehenshauptmann der Krone Böhmen, fordert von Endres VI. Tucher (8/43; 1551-1630; JL/NL 3) alle auf Simmelsdorf bezüglichen Urkunden an. 1604, Mai 25. Orig. Pap. (50 : 40 cm), beschädigt, mit aufgedrücktem, papierüberlegtem Siegel.
Mandat Kaiser Rudolfs II., in dem er die Untertanen in Simmelsdorf zur Pflicht gegenüber der Familie Tucher auffordert.
1604, Okt. 22. Orig. Pap. (50 : 36 cm) mit Unterschrift des Kaisers und papierüberlegtem kaiserl. Siegel.
Abschrift eines Notariatsinstruments, das den Anschlag des kaiserlichen Patents und die versuchte Inbesitznahme von Simmelsdorf durch die Familie Tucher schildert.
1604, Nov. 21. 1 Heft.
Bericht des Thomas Wagner über den Versuch, Simmelsdorf für die Familie Tucher in Besitz zu nehmen.
1604, Dez. 12. 1 Heft.
Ratsverlaß und Ratschlag des Nürnberger Rates in Sachen des Streits um Simmelsdorf. 1600, März 17 / April 3. Kop. Pap. 2 Hefte.
Stefan Georg von Sternbergkh auf Postlbergkh und Wodolitz, Lehenshauptmann der Krone Böhmen, fordert von Endres VI. Tucher (8/43; 1551-1630; JL/NL 3) alle auf Simmelsdorf bezüglichen Urkunden an. 1604, Mai 25. Orig. Pap. (50 : 40 cm), beschädigt, mit aufgedrücktem, papierüberlegtem Siegel.
Mandat Kaiser Rudolfs II., in dem er die Untertanen in Simmelsdorf zur Pflicht gegenüber der Familie Tucher auffordert.
1604, Okt. 22. Orig. Pap. (50 : 36 cm) mit Unterschrift des Kaisers und papierüberlegtem kaiserl. Siegel.
Abschrift eines Notariatsinstruments, das den Anschlag des kaiserlichen Patents und die versuchte Inbesitznahme von Simmelsdorf durch die Familie Tucher schildert.
1604, Nov. 21. 1 Heft.
Bericht des Thomas Wagner über den Versuch, Simmelsdorf für die Familie Tucher in Besitz zu nehmen.
1604, Dez. 12. 1 Heft.
Umfang/Beschreibung: 1 großer Fasz.
Archivale
Indexbegriff Person: Kurfürst Friedrich IV.
Indexbegriff Person: Rudolf II. (dt. Ks)
Indexbegriff Person: Sternberg, Stefan Georg
Indexbegriff Person: Tucher
Indexbegriff Person: Tucher, Endres VI.
Indexbegriff Person: Turrigel, Georg Michael
Indexbegriff Person: Wagner, Thomas
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Grund- und Lehenbesitz (alphabetisch nach Orten)
Indexbegriff Person: Rudolf II. (dt. Ks)
Indexbegriff Person: Sternberg, Stefan Georg
Indexbegriff Person: Tucher
Indexbegriff Person: Tucher, Endres VI.
Indexbegriff Person: Turrigel, Georg Michael
Indexbegriff Person: Wagner, Thomas
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Grund- und Lehenbesitz (alphabetisch nach Orten)
Böhmen
Nürnberger
Pfalz
Postlbergkh
Rothenberg
Sachen
Simmelsdorf
Sternberg
Wodolitz
Streit
Weigerung
Burggraf
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Schloss
Dorf
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Urkunde
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Mandat
Untertan
Kaiser
Pflicht
Unterschrift
Siegel
Abschrift
Notariatsinstrument
Anschlag
kaiserlichen
Patents
Inbesitznahme
Bericht
Versuch
Besitz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ
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