Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden (Bestand)
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Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden
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1380-1652
Vorwort: Die Bestandsbezeichnung als "Kaiserliches Landgericht Nürnberg" ist eine etwas unglückliche Verkürzung des ursprünglichen Namens "Land-, Hof- und Stadtgerichtsbriefe sowie Landfrieden in Franken und Bayern" im Geheimen Archiv Ansbach. Tatsächlich waren hier auch Urkunden zu anderen kaiserlichen Land-, Hof- und Stadtgerichten zusammengetragen. Dies wird aus der historischen Gliederung in zehn Titel ablesbar: Tit. I. Kaiserliches Landgericht des Burggraftums Nürnberg: Privilegien, Freiheiten, Urteilsbriefe usw. Tit. II. Landgericht des Herzogtums Franken zu Würzburg Tit. III. Bayerische Landgerichte überhaupt sowie insbesondere jene zu Graisbach, Hirschberg, Sulzbach und Auerbach Tit. IV. Kaiserliches Hofgericht Tit. V. Hofgericht Rottweil Tit. VI. Hofgericht Friedberg Tit. VII. Hof-, Lehen- und Stadtgerichte der Markgrafen zu Brandenburg in Franken Tit. VIII. Briefe die Städte überhaupt, nämlich in Schwaben, Bayern, Franken und in den Niederlanden, insbes. in Ansehung des Kaiserlichen Landgerichts Burggraftums Nürnberg betreffend Tit. IX. Die Städte insbesondere betreffend Tit. X. Urteilsbriefe derer, so über den Landfrieden in Franken und Bayern gesetzt waren Es ist zu hoffen, dass die nicht auf das Landgericht Nürnberg bezüglichen Unterlagen künftig zu identifizieren und hier zuzuorden sind. Aus praktischen Gründen wird der Bestandsname aber wohl auf den quantitativen Hauptteil (d.h. das Landgericht Nürnberg) beschränkt bleiben. Das 1904 von dem Archivsekretär Dr. Artur Brabant (1870-1936) erstellte Findbuch wurde 2011-2012 durch die Archivbeschäftige Frau Emma Langolf in EDV übertragen (Retrokonversion) und dann der ursprünglichen Gliederung des Geheimen Archivs Ansbach zugewiesen; geringe Ergänzungen inhaltlicher und formaler Art sind dabei vorgenommen worden. An den Bestand angereight wurden zwei Urkunden, welche über den Archivalienerwerb aus dem Archiv des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg an das Staatsarchiv gelangten. Sie sind mit den vorläufigen Nummern 1 und 2 sowie dem Zusatz "GNM-Zugang" gekennzeichnet. Nürnberg, 05.12. 2018 Dr. Daniel Burger (AOR) Siehe auch Staatsarchiv Nürnberg, Veraltete Repertorien 737, 737ad
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden
301
Bestand
Urkunden
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel in Bearbeitung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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