Vier Schiedmänner Wolf Druchtelfinger, Stadtschreiber zu Crailsheim, Johann Wulfing, Vogt zu Weiler, ernannt von den Ganerbschaften der Gemeinde Unterfischach, nämlich Ellwangen (Kardinal Otto), Schenk Friedrich zu Limpurg-Speckfeld-Obersontheim, Hans Bartholomäus von Vellberg, Hans Wolf von Rechberg, Dechant Erasmus Neustetter zu Comburg, Stättmeister und Rat zu Hall, ferner Jakob Hofseß, Vogt zu Murrhardt, und Jörg Schwendt, Vogt zu Waldenburg, ernannt von der Gegenseite, den Schenken Christoph und Heinrich zu Limpurg-Gaildorf, schlichten einen Streit zwischen der genannten Gemeinde und den zwei letzteren Schenken über das Gäcker[ich], d.h. die (wilden) Äpfel, Birnen und Eicheln in dem Gemeindenwald zu Unterfischach (es soll zur forstlichen Obrigkeit der letzteren gehören, die Gemeinde hat aber ein bestimmtes Triebrecht) und über das Fischen im Weilerbach (die zwei Schenken haben kein Fischereirecht an dem Bach). Die Bevollmächtigten der Ganerben, Wendelin Peeg, Jur. Lic., Vogt zu Tannenburg, Hans Gaisberg, Vogt zu Obersontheim, Bonifaz Prunhover, Vogt zu Vellberg, Matheus Büschler, Schultheiß zu Comburg, Balthas Benner, Vogt zu Heuchlingen, Jörg Seger, Einspänniger zu Schwäbisch Hall, und diejenigen der zwei Schenken: Emrich von Horneck, Caspar Ferber, Vogt zu Gaildorf und Jörg Kentzer, daselbst, beschwören den Vergleich. (fünf Abschriften Papier, 3 Auszüge von 1733)