Dem Ulmer Richter und Bürger Konrad Lins steht ein jährlicher Zins von 2,5 rheinischen Gulden zu. Dieser gefällt von Haus und Hofstatt des Christian Gretzing in Ulm im Kemersgässlein zwischen den Häusern des Jakob Breunlin und kann mit 50 rheinischen Gulden wieder abgelöst werden. Den Zins hat die Ulmer Bürgerin Elisabeth Schlosser, Tochter des Klaus Schlosser, am 24. Mai ("vff montag vor sannt Vrbanus tag") 1479 verkauft [vgl. A Urk. lfd. Nr. 2431]. Diesen Zins schenkt Konrad Lins nun den Pfarrkirchenbaupflegern in Ulm Veit Rudolf, Johann Schühlin und Jodok ("Jos") Talfinger, die sich dafür verpflichtet haben, einen Jahrtag für ihn im Ulmer Münster auszurichten.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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