Georg Wilhelm, Kurfürst Markgraf von Brandenburg, bestimmt nach dem unter seinem Vater, Johann Sigismund, Kurfürst, erfolgten Übertritt der Domkirche zu Cölln ("den domb oder das newe stitft undt hernach tzur heyligen dreyfaltigkeit geheißen") zum reformierten Glauben diese als reformierte Pfarrkirche und bestätigt als ihr geistliches Ministerium Dr. Wolfgang Crell ("Crellius") als Pfarrer und Joachim Menzel ("Mencelius") und Johann Appel ("Appelius") als Prediger; ferner legt er die Rechte und Pflichten der Geistlichen und anderer Kirchendiener fest und trennt die Schloßkirche gänzlich von der vorgenannten Pfarrkirche. "geschehen undt geben in unser churfürstlichen residentz tzu Cöln an der Sprew, am neunten tage des monats Junii, im jahre Christi eintausendt sechshundert zweyundtdreyßigk"