Graf Philipp von Nassau-Wiesbaden-Idstein beurkundet, daß vor seinem Amtmann Philipp von Grorod zu Idstein der Streit des Stifts Bleidenstadt gegen die Gemeinden des Strintzer Grundes: Strintz-Margarethae, Ober- und Niederlibbach und Hambach wegen der von den letzteren verweigerten 16 Sack Hafer für den Pfarrer von Bleidenstadt so geschlichtet worden sei, daß die Gemeinden nun jährlich 12 Sack zu liefern verpflichtet seien.
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Graf Philipp von Nassau-Wiesbaden-Idstein beurkundet, daß vor seinem Amtmann Philipp von Grorod zu Idstein der Streit des Stifts Bleidenstadt gegen die Gemeinden des Strintzer Grundes: Strintz-Margarethae, Ober- und Niederlibbach und Hambach wegen der von den letzteren verweigerten 16 Sack Hafer für den Pfarrer von Bleidenstadt so geschlichtet worden sei, daß die Gemeinden nun jährlich 12 Sack zu liefern verpflichtet seien.
14, U 220
14 Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren)
Kloster Bleidenstadt, St. Ferrutius, Benediktiner (Chorherren) >> 1 Urkunden >> 1.1 Urkunden >> 1.1.2 Urkunden des Ritterstifts Bleidenstadt >> 1.1.2.2 1526-1550
1544 Mai 29
Original, Pergament, Siegel des Grafen; desgleichen Kopie 17. Jh., Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. 1544, donnerstag nach Exaudi, 29. Mai
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ
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