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Schöffen und Bürger der Stadt Fritzlar gewähren dem neu erbauten Hof des Klosters Haina in der Schildergasse (in strata que Scildergasce dicitur) ...
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Ausf., Perg., nur Bruchstücke erhalten und aufgeklebt. - Urspr. (an Seidenschnüren?) anh. Sg. fehlen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec Fritslarie in capella sancti Nycolai, a. d. 1266, in die beatorum Primi et Feliciani martirum.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Schöffen und Bürger der Stadt Fritzlar gewähren dem neu erbauten Hof des Klosters Haina in der Schildergasse (in strata que Scildergasce dicitur) samt Hofstätten und sonstigen Besitzungen in der Stadt auf ewig Freiheit von Steuern, Wachen und sonstigen bürgerlichen Lasten. Bürger und andere, die in den Gebäuden des Klosters wohnen, genießen, soweit sie keinen Handel treiben, die gleiche Freiheit; Handeltreibende unterliegen mit ihrem eigenen Gut und Leib den bürgerlichen Lasten. In Anerkennung der gewährten Freiheit überträgt das Kloster der Stadt zum gemeinen Nutzen 15 Schilling jährlicher Einkünfte von den Hofstätten am Marktbrunnen (apud fontem in foro), die Hermann Nagel und Volkmar Krug (Croch) innehaben, sowie weitere 4 Schilling von einer Hofstatt am Münstertor (apud Munstirdore). Für die Übernahme der Wachen gibt das Kloster den Anwohnern der Schildergasse jährlich 8 Schilling, je 4 zu Ostern und Michaelis. Bei künftighin durch Kauf, Tausch oder Schenkung in der Stadt erworbenen Gütern hat das Kloster dieselben Lasten zu tragen wie die Vorbesitzer, falls sie die Stadt nicht erneut befreit.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Abt Johann von Hardehausen (Herswitehusen)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Abt Werner von Haina
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Johann, Subprior zu Hardehausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Bertram von Büraburg (Burberg), Mönch und Priester zu Haina
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Rabe von Pappenheim (Raben de Papenheim), Bruder Hermann von Marienrode (Marienrod), Bruder Hermann [Hardehäuser] Hofmeister (magister grangie) zu Fritzlar, Bruder Heinrich, Konversen zu Hardehausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Timmo (Themo), Konverse zu Spieskappel (Cappelle)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: der Edle Giso von Gudensberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Bischofshausen (Biscopeshusen), Adolf [von Nordeck] Schultheiß zu Amöneburg, Heinrich von Urff (Orphe), Reinher von Wichdorf, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Frau Gudas (domine Gude), Arnold Jude (ludeus), Johann von Felsberg (Velsperg), Albert Münzer (Monetarii), Christian, Eckehard Roth (Rufus), Konrad von Homberg (Hoinberg), Konrad von Streithausen (Strythusen), Heinrich Frau Adas (domine Ade), Heinrich von Felsberg, Siegfried von Möllrich (Melderiche), Konrad Engelberts, Trochmar, Schöffen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Papst (Paves), Rudolf Knorre, sein Bruder Heinrich, Siegfried von Geismar, Dietrich Bäcker (Pistor), Ditmar von Königshagen (Cunigeshagen), Gumpert Gryn, Konrad von Beltershausen (Belderichehusen), Dudo, Walthelm vom Steinhaus (de domo lapidea), Volkmar Bäcker (Pistor), Gumpert Store, Hermann Nagel, Ditmar Roth (Rufus), Hartmann Lecere, Konrad Lentfreth, Wicher, Bürger.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Stift und Stadt Fritzlar.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 473, Erster Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.