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Abschriften (vidimiert vom Gerichtsschreiber Weigant Donner) von Verträgen zwischen Sayn und Nassau-Dillenburg
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 II Nr. 10
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.1. Gemeinsame Verwaltung des Grundes mit Nassau (Abschiede, Verträge, Differenzen)
(1494, 1518, 1542, 1543, 1585) 17. Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält: Vertrag zwischen den Grafen Gerhard III. zu Sayn und Johann V. zu Nassau-Dillenburg von 1494 (Bartholomäustag) betreffend die Beilegung strittiger Punkte im Grund Burbach und Selbach, Entscheidung des Schiedsgerichts zu Lahnstein von 1518 (Mittwoch nach Andreas) zur Beilegung von Differenzen zwischen den Grafen Johann V. zu Sayn und Wilhelm zu Nassau-Dillenburg betreffend das Gericht und die Gerichtsgefälle im Grund Burbach und Selbach, die dortigen Leibeigenen, Schmelzhütten und Hämmer, Wehre in der Sieg und Fischerei sowie den Streit wegen der Leibeigenen im Kirchspiel Höhn und der Vogtei Rotenhain; Vertrag (Dillenburg am Montag nach Dionysii 1542, Siegburger Abschied vom 08.07.1542) zwischen den Grafen Johann VI. zu Sayn und Wilhelm zu Nassau-Dillenburg betreffend den Selbacher Grund (geschlossen unter Vermittlung des kurkölnischen Koadjutors Adolf Graf zu Holstein und des Grafen Wilhelm von Neuenahr); Rezess der saynischen und nassau-dillenburgischen Kommissare vom 24.03.1585 betreffend die Vergleichung der beiderseitigen Leibeigenen im Grund Burbach und Selbach gemäß des in Siegen geschlossenen Vertrags vom 04.12.1584.
10 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.