Graf Mangold von Nellenburg (Nellenburc) schenkt Adelheid genannt Schirlin, deren Tochter Adelheid und deren Tochter Juditra mit ihren Kindern, welche ihm von dem edlen Heinrich genannt Ramunc von Schwarzach (Svarza) (1) angewiesen wurden, zu Ehren Gottes und seiner Mutter den Töchtern in Habsthal (Habstal) mit dem Recht der zinsbaren Kirche (sub iure censualis ecclesie) unter der Bestimmung, daß die vorgenannten Personen dem vorgenannten Heinrich für 1 Pfund Heller Konstanzer Geldes sofort Gegenversicherung geben (respondeant) (1) Schwarzach, Gemeinde Saulgau
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Graf Mangold von Nellenburg (Nellenburc) schenkt Adelheid genannt Schirlin, deren Tochter Adelheid und deren Tochter Juditra mit ihren Kindern, welche ihm von dem edlen Heinrich genannt Ramunc von Schwarzach (Svarza) (1) angewiesen wurden, zu Ehren Gottes und seiner Mutter den Töchtern in Habsthal (Habstal) mit dem Recht der zinsbaren Kirche (sub iure censualis ecclesie) unter der Bestimmung, daß die vorgenannten Personen dem vorgenannten Heinrich für 1 Pfund Heller Konstanzer Geldes sofort Gegenversicherung geben (respondeant) (1) Schwarzach, Gemeinde Saulgau
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 150 T 1 Nr. 2
Repert. XVI, Be Nr. 9 (Kasten B, Fach 29)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 150 T 1 Habsthal (Dominikanerinnenkloster): Urkunden
Habsthal (Dominikanerinnenkloster): Urkunden >> 1. Urkunden
1280 (1280)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Wolfartsweiler (Wolfartswiler)
Zeugen: der Dekan von Hohentengen (Diengen); Frater Heinrich von Dießenhofen (Dizenhoven), Predigerordens; Frater Eberhard von Dießenhofen (Dizenhoven), Predigerordens; Hermann genannt von Eichen (Aich), Diener (minister) in Friedberg (Frideberc); Lupli, einst Diener in Stockach (Stocka)
Siegler: Aussteller; Konvent der Schwestern in Habsthal
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: nur Siegelpressel erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: 165 (rot, darunter blau: 8..)||durch mehrere Löcher beschädigt, Schrift verblaßt, stellenweise unleserlich||Ablieferung aus Koblenz vom 8.7.1908, Tagebuch 43; Accessions-Journal 31/165
Druck: Teilabdruck: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde in Hohenzollern 11 (1877/78) S. 49 f.
Zeugen: der Dekan von Hohentengen (Diengen); Frater Heinrich von Dießenhofen (Dizenhoven), Predigerordens; Frater Eberhard von Dießenhofen (Dizenhoven), Predigerordens; Hermann genannt von Eichen (Aich), Diener (minister) in Friedberg (Frideberc); Lupli, einst Diener in Stockach (Stocka)
Siegler: Aussteller; Konvent der Schwestern in Habsthal
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: nur Siegelpressel erhalten
Vermerke: Dorsualvermerk: 165 (rot, darunter blau: 8..)||durch mehrere Löcher beschädigt, Schrift verblaßt, stellenweise unleserlich||Ablieferung aus Koblenz vom 8.7.1908, Tagebuch 43; Accessions-Journal 31/165
Druck: Teilabdruck: Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde in Hohenzollern 11 (1877/78) S. 49 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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