Georg Haid von Neenstetten ("Nenstetten") [Alb-Donau-Kreis] verkauft den Ratsherren Leo Krafft, Hermann Rot und Johann Kramer, derzeit Pfarrkirchenbaupfleger in Ulm, für die Pfarrkirchenbaupflege einen jährlichen Zins von 2 Gulden Ulmer Stadtwährung. Der Zins gefällt von seiner Selde in Neenstetten bestehend aus Haus, Hofstatt, Stadel, Garten und einer Wiese, die er den Käufern auch als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses einsetzt. Die Selde ist Lehen des Rates der Stadt Ulm und zinst diesem jährlich 2 Schilling und 1 Fastnachtshuhn sowie bei Besitzerwechseln 1 Schilling als Weglöse und 1 Schilling als Handlohn. Amtmann und Vierer zu Neenstetten haben den Wert der Selde geschätzt und erklären, dass diese als Pfand für den erwähnten Zins ausreicht. Die Käufer haben ihm dafür 40 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt. Ihm und seinen Erben steht das Recht zu, den Zins gegen Rückzahlung dieser Summe wieder abzulösen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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