Tagebücher Kaufmann Carl Krüger (Bestand)
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NLA BU, D 18
Nds. Landesarchiv, Abt. Bückeburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.7 Private Unterlagen und Nachlässe
1902-1971
Bestandsgeschichte: Carl Krüger (1886 - 1978) entstammte einer Bückeburger Kaufmannsfamilie. Von seiner Konfirmation im Jahre 1902 fast bis zu seinem Tode führte er Tagebuch (insgesamt 105 Bände und vier Reisetagebücher) über sein persönliches Leben und über kulturelle und zeitgeschichtliche Ereignisse. Nach seiner kaufmännischen Lehrzeit in Hannover, Hildesheim und Hamburg diente er beim Westfälischen Jägerbatallion Nr. 7: Insbesondere die Zeit des Wehrdiensts und des Ersten Weltkrieges protokolliert er minutiös und illustriert er mit Fotos und eigenen Skizzen. Später tritt die meist unkommentierte Beobachtung zeitgeschichtlicher Ereignisse in den Vordergrund. Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen lebte er als selbständiger Kaufmann in Bad Eilsen und Bückeburg. Vor dem zweiten Weltkrieg fand er Beschäftigung in der "Fürst Adolf Werkstätte", anschließend in der Bückeburger Stadtverwaltung und ab 1943 bei den "Focke-Wulf-Werken" in Bad Eilsen. In den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges wurde er zum Volkssturm eingezogen. Nach dem Kriege war er im "Bückeburger Kulturverein" aktiv. Hin und wieder schrieb er heimatkundlich-historische Artikel für die Zeitung.
Die Hefte enthalten in unterschiedlichem Maße Fotos, Zeitungsfotos und Artikel oder Zeichnungen, die nicht einzeln verzeichnet werden. Die Beilagen sind gelegentlich später zugefügt und stammen nicht immer aus der beschriebenen Zeit. Gelegentlich sind Namen überklebt oder sonst unleserlich gemacht, ganze Seiten wurden herausgeschnitten. Einzelne Bilder fehlen in den Tagebüchern und finden sich in der von Friedrich Barkhausen gefertigten Abschrift (Nr. 113-115). Einzelne Bilder, die nicht zum Tagebuch gehörten, wurden in die Fotosammlung übernommen (S 2, P Nr. 3480-3502).
Eine Teilabschrift des Tagebuchs (1944/45) befindet sich in Dep. 11 Acc. 12/87 Nr. 42.
Die Verzeichnung erfolgt auf der Basis von Vorarbeiten von
Bestandsgeschichte: Praktikanten.
Dr. Stefan Brüdermann, Bückeburg im Juni
Bestandsgeschichte: 2004
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Die Hefte enthalten in unterschiedlichem Maße Fotos, Zeitungsfotos und Artikel oder Zeichnungen, die nicht einzeln verzeichnet werden. Die Beilagen sind gelegentlich später zugefügt und stammen nicht immer aus der beschriebenen Zeit. Gelegentlich sind Namen überklebt oder sonst unleserlich gemacht, ganze Seiten wurden herausgeschnitten. Einzelne Bilder fehlen in den Tagebüchern und finden sich in der von Friedrich Barkhausen gefertigten Abschrift (Nr. 113-115). Einzelne Bilder, die nicht zum Tagebuch gehörten, wurden in die Fotosammlung übernommen (S 2, P Nr. 3480-3502).
Eine Teilabschrift des Tagebuchs (1944/45) befindet sich in Dep. 11 Acc. 12/87 Nr. 42.
Die Verzeichnung erfolgt auf der Basis von Vorarbeiten von
Bestandsgeschichte: Praktikanten.
Dr. Stefan Brüdermann, Bückeburg im Juni
Bestandsgeschichte: 2004
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ