Bechtheim, 1553.12.10. Eberhart Hoffman und seine Ehefrau Margredt, wohnhaft zu Bechtheim, verkaufen 1 fl. Wiederkaufsgült Herrn Johan Eckart, Pfarrherrn, und den Kirchengeschworenen Scholtessen Hen und Hans Stalman zu Dolgesheim für 20 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand: 1) 1 1/2 Morgen am Schliedweg (Angrenzer: Blasius Kob, Jörg Heüchlum, Weissbrots Katherien),. 2) 3 1/2 Viertel auf "Geierssperg" (A.: Peter Spies, Hans Schnabel),. 3) 2 1/2 Viertel "ame Kapf", zehntfrei (A.: Urban Schmit, Ottils Jeckel Rimsteins d.J. hinterlassene Tochter),. 4) 1 M. in "Wolffawen" (A.: Jost Reütter, Jeckel Schneider, Hans Schnabel). S. des Gerichts zu Bechtheim (Konrad Hoinger, Schultheiß; Hans Bauer, Jeckel Epstein, Wendel Reuss, Jorg Zane, Hans Kaltwasser, Jorg Heüchelum, Konrad Rabecher, Jorg Paul, Hans Rimstein, Hans Leyer, Blasius Kob, Philipp Acker, Schöffen). "Der geben ist sundag nach Nicolai episcopi den zweyten Aduents [...] dausent funffhundert funfftzig vnd drey".
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Bechtheim, 1553.12.10. Eberhart Hoffman und seine Ehefrau Margredt, wohnhaft zu Bechtheim, verkaufen 1 fl. Wiederkaufsgült Herrn Johan Eckart, Pfarrherrn, und den Kirchengeschworenen Scholtessen Hen und Hans Stalman zu Dolgesheim für 20 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand: 1) 1 1/2 Morgen am Schliedweg (Angrenzer: Blasius Kob, Jörg Heüchlum, Weissbrots Katherien),. 2) 3 1/2 Viertel auf "Geierssperg" (A.: Peter Spies, Hans Schnabel),. 3) 2 1/2 Viertel "ame Kapf", zehntfrei (A.: Urban Schmit, Ottils Jeckel Rimsteins d.J. hinterlassene Tochter),. 4) 1 M. in "Wolffawen" (A.: Jost Reütter, Jeckel Schneider, Hans Schnabel). S. des Gerichts zu Bechtheim (Konrad Hoinger, Schultheiß; Hans Bauer, Jeckel Epstein, Wendel Reuss, Jorg Zane, Hans Kaltwasser, Jorg Heüchelum, Konrad Rabecher, Jorg Paul, Hans Rimstein, Hans Leyer, Blasius Kob, Philipp Acker, Schöffen). "Der geben ist sundag nach Nicolai episcopi den zweyten Aduents [...] dausent funffhundert funfftzig vnd drey".
U / 1553 Dezember 10
AV
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
10.12.1553
Pfarrkirche Dolgesheim
Ausfertigung. Perg. S. fehlt. Rückvermerk: "Modo Hans Dienst zue Bechtheim".
Urkunden
Austausch nach Darmstadt 1935.
Acker, Philipp
Bauer, Hans
Eckart, Johan
Epstein, Jeckel
Heüchelum, Jorg
Heüchlum, Jörg
Hoffman, Ebberhart
Hoffman, Margredt
Hoinger, Conrat
Kaltwasser, Hans
Kob, Blasius
Kob, Blasius
Leyer, Hans
Paul, Jorg
Rabecher, Conrat
Reuss, Wendel
Reutter, Jost
Rimstein, Hans
Rimstein, Jeckel
Rimstein, Ottilie
Schmitt, Urban
Schnabel, Hans
Schneider, Jeckel
Scholtessen, Hen
Spies, Peter
Stalman, Hans
Weissbrot, Katherien
Zane, Jorg
Bechtheim
Dolgesheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ