20 Einzelschriftstücke der Stadt Neuenhaus verschiedenen Betreffs a) Anordnung von Bürgermeister und Rat von Neuenhaus betr. Wegegeld, 22.2.1556 b) Bürgermeister und Rat der Städte Kampen und Zwolle an die Stadt Neuenhaus wegen Handelsverkehrs, 12.3.1572 c) Der Drost zu Bentheim, Burkhardt von Westerholt, an Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus wegen der Ansprüche der Witwe des verstorbenen Richters in Veldhausen, Bernhard von Enschede, 9.10.1595 d) Gesuch des Johann Clarssen aus Neuenhaus an den Grafen von Bentheim um Vermittlung, eine vor drei Jahren von dem Clarssen unter Drohungen erpreßte und nun eingeforderte Schuldverschreibung von 100 Reichstalern betr., 7.4.1597; Dorsualdekret der Kanzlei mit der Verfügung, die Sache an Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus zu überantworten, 11.4.1597 e) Bürgermeister und Rat von Neuenhaus an Dr. Heinrich Potgießer, gräfl.-benth. Rat wegen Wachgeldes des Georg Schwarzendeich (Swarzindyk), 27.8.1603 f) Dekret der gräflich-bentheimischen Kanzlei an Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus, die Angelegenheit des Georg Schwartzendeich gegen die Stadt betr., 10.11.1603 g) Verordnung des Grafen Adolf, Arnold Jost und Wilhelm Heinrich von Bentheim, die Einquartierung, Bekerkerung und Ordnung des Kriegsvolkes in der Stadt Neuenhaus betr., 19.3.1607 h) Abschrift des Landtagsrezesses des vom 22. Oktober bis zum 30. Oktober 1615 in Bentheim abgehaltenen Landtages i ) Aussteller nicht erkennbar; vermutlich an den Grafen von Bentheim gerichtetes Schreiben, u.a. Kontributionssachen betr. (Schriftstück stark zerstört) k) Graf Arnold Jost von Bentheim fordert die Bürgermeister von Nordhorn und Neuenhaus auf, sich ebenso wie die Richter der Grafschaft Bentheim zur Entrichtung der Kontributionsquoten in Schüttorf einzufinden, 9.10.1632 l) Die gräflich-bentheimsche Kanzlei an Bürgermeister und Rat der
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20 Einzelschriftstücke der Stadt Neuenhaus verschiedenen Betreffs a) Anordnung von Bürgermeister und Rat von Neuenhaus betr. Wegegeld, 22.2.1556 b) Bürgermeister und Rat der Städte Kampen und Zwolle an die Stadt Neuenhaus wegen Handelsverkehrs, 12.3.1572 c) Der Drost zu Bentheim, Burkhardt von Westerholt, an Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus wegen der Ansprüche der Witwe des verstorbenen Richters in Veldhausen, Bernhard von Enschede, 9.10.1595 d) Gesuch des Johann Clarssen aus Neuenhaus an den Grafen von Bentheim um Vermittlung, eine vor drei Jahren von dem Clarssen unter Drohungen erpreßte und nun eingeforderte Schuldverschreibung von 100 Reichstalern betr., 7.4.1597; Dorsualdekret der Kanzlei mit der Verfügung, die Sache an Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus zu überantworten, 11.4.1597 e) Bürgermeister und Rat von Neuenhaus an Dr. Heinrich Potgießer, gräfl.-benth. Rat wegen Wachgeldes des Georg Schwarzendeich (Swarzindyk), 27.8.1603 f) Dekret der gräflich-bentheimischen Kanzlei an Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus, die Angelegenheit des Georg Schwartzendeich gegen die Stadt betr., 10.11.1603 g) Verordnung des Grafen Adolf, Arnold Jost und Wilhelm Heinrich von Bentheim, die Einquartierung, Bekerkerung und Ordnung des Kriegsvolkes in der Stadt Neuenhaus betr., 19.3.1607 h) Abschrift des Landtagsrezesses des vom 22. Oktober bis zum 30. Oktober 1615 in Bentheim abgehaltenen Landtages i ) Aussteller nicht erkennbar; vermutlich an den Grafen von Bentheim gerichtetes Schreiben, u.a. Kontributionssachen betr. (Schriftstück stark zerstört) k) Graf Arnold Jost von Bentheim fordert die Bürgermeister von Nordhorn und Neuenhaus auf, sich ebenso wie die Richter der Grafschaft Bentheim zur Entrichtung der Kontributionsquoten in Schüttorf einzufinden, 9.10.1632 l) Die gräflich-bentheimsche Kanzlei an Bürgermeister und Rat der
NLA OS, Erw A 8, Nr. 7
NLA OS, Erw A 8 Nachlass Osthoff, Hermann
Nachlass Osthoff, Hermann >> 2 Akten
1556 - 1689
Enthält: Stadt Neuenhaus, wegen der Anteile der bentheimischen Städte, Richter und Vögte an den Kontributionsleistungen und der Rückzahlung einer 1635 bei einem Amsterdamer Kaufmann aufgenommenen Anleihe, 29.5.1637 m) Die gräflich-bentheimsche Kanzlei fordert Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus auf, dem Schulten von Bimolten Ersatz für die ihm von der hessischen Reiterei requirierten Pferde zu leisten, 3/13.9.1637 n) Die gräflich-bentheimsche Kanzlei an die Bürgermeister von Neuenhaus und Nordhorn wegen Zahlung der fälligen Kontributionen in Höhe von 150 Reichstalern binnen acht Tagen, 17./27.10.1638 o) Die gräflich-bentheimsche Kanzlei an die Bürgermeister in Nordhorn und Neuenhaus wegen Zahlung fälliger Kontributionen, 23.1.1638 p) Supplik der Witwe Besselers an den Grafen von Bentheim, ihr bei der Durchsetzung ihrer Forderungen an die Stadt Neuenhaus behilflich zu sein, Dorsualdekret vom 19.7.1654 q) Die gräflich-bentheimsche Kanzlei mahnt bei Bürgermeister und Räten der drei Städte (Schüttorf, Nordhorn und Neuenhaus) die Beantwortung eines gräflichen Schreibens an r) Beglaubigte Abschrift eines Kommissionsdekretes des Grafen Ernst Wilhelm von Bentheim für den Landrentmeister und Kanzler, in den drei Städten (Schüttorf, Nordhorn und Neuenhaus) die auf diese gemäß den Reichssatzungen entfallenden Steuerbeträge einzutreiben s) Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenhaus ersuchen den Grafen von Bentheim, der infolge hoher Kriegslasten zahlungsunfähigen Stadt die Summe von 2900 Reichstalern vorzustrecken, damit die fälligen Pensionen für Meiknegt in Lingen, Edler zu Oldensell (Oldenzaal?) und den Obersten ("Captain") Quade gezahlt werden können Dorsualdekret mit der Aufforderung an die Supplikanten, zunächst die Hälfte der Summe zu begleichen, 3.12.1672 t) Supplik des Bürgermeisters und Rates der Stadt Neuenhaus an den Grafen von Bentheim
Enthält: betr. Wiedereinsetzung des aus der Stadt abberufenen Predigers Speckmann, der infolge der Erkrankung des zweiten Predigers Pontanus dringend für den Gemeindedienst benötigt wird, Praes. 19.4.1678 Dorsualdekret mit abschlägigem Entscheid der Kanzlei, 20.9.1678 u) Supplik der drei Städte Schüttorf, Nordhorn und Neuenhaus an den Grafen von Bentheim um Gewährung eines Zahlungsaufschubs für ihren Anteil am Reichskontingent Dorsualdekret vom 18.11.1689
Enthält: betr. Wiedereinsetzung des aus der Stadt abberufenen Predigers Speckmann, der infolge der Erkrankung des zweiten Predigers Pontanus dringend für den Gemeindedienst benötigt wird, Praes. 19.4.1678 Dorsualdekret mit abschlägigem Entscheid der Kanzlei, 20.9.1678 u) Supplik der drei Städte Schüttorf, Nordhorn und Neuenhaus an den Grafen von Bentheim um Gewährung eines Zahlungsaufschubs für ihren Anteil am Reichskontingent Dorsualdekret vom 18.11.1689
Verzeichnung
Identifikation: Band:
Adolf, Graf
Bentheim, Arnold Jost, von, Graf
Bentheim, Ernst Wilhelm, von, Graf
Bentheim, von, Graf
Bentheim, Wilhelm Heinrich, von
Besselers, Witwe
Clarssen, Johann, Neuenhaus
Enschede, Bernhard von
Jost, Arnold
Meiknegt, Lingen
Oldensell, zu, Edler
Pontanus, Prediger
Potgießer, Heinrich, Dr., gräfl. benth. Rat
Quade, Oberst
Schwartzendeich, Georg
Schwarzendeich, Georg
Speckmann, Prediger
Westerholt, Burkhard von
Amsterdam
Bentheim
Bentheim, Grafschaft
Bentheim, Landtag
Bimolten, Schulte
Kampen
Lingen: Meiknegt
Neuenhaus
Neuenhaus, Bürgermeister, Rat
Neuenhaus: Clarssen, Johann
Nordhorn
Schüttorf
Veldhausen
Zwolle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ