Abt. 623 Polizeidirektionen und Polizeiinspektionen (Bestand)
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Abt. 623
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landesverwaltung seit 1946
1927-1996
Enthält: Polizeidirektionen; Polizeiinspektionen; nachgeordnete Dienststellen.
Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem bereits in der Weimarer Republik die Schutzpolizei eingeführt und ihr auch die Aufgaben der kommunalen Polizei übertragen worden waren, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Übernahme der Polizeigewalt durch den Landesminister des Inneren am 1. Januar 1947 die Schutzpolizei in Schleswig-Holstein in vier Gruppen aufgeteilt, die seit 1969 von Polizeidirektionen geleitet wurden: die Direktion Nord mit Sitz in Flensburg, die Direktion Mitte mit Sitz in Kiel, die Direktion West mit Sitz in Itzehoe und die Direktion Süd mit Sitz in Lübeck. Ihnen nachgeordnet waren Polizeiinspektionen, deren Zuständigkeitsbereiche dem jeweiligen Kreis beziehungsweise der jeweiligen kreisfreien Stadt entsprachen. Die ihnen unterstehenden Polizeireviere, -stationen und -posten waren vor Ort mit der Ausübung der Polizeigewalt betraut. 2004 wurden die unteren Polizeidienststellen in die Polizeidirektionen integriert, deren Zahl auf sieben erhöht wurde.
Bestandsgeschichte: Ein großer Teil der vorliegenden Unterlagen war vor seiner Abgabe an das Landesarchiv in einem Sammlungsbestand des polizeilichen "Landesarchivs" im Polizeiverwaltungsamt in Kiel zusammengeführt worden.
Geschichte des Bestandsbildners: Nachdem bereits in der Weimarer Republik die Schutzpolizei eingeführt und ihr auch die Aufgaben der kommunalen Polizei übertragen worden waren, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Übernahme der Polizeigewalt durch den Landesminister des Inneren am 1. Januar 1947 die Schutzpolizei in Schleswig-Holstein in vier Gruppen aufgeteilt, die seit 1969 von Polizeidirektionen geleitet wurden: die Direktion Nord mit Sitz in Flensburg, die Direktion Mitte mit Sitz in Kiel, die Direktion West mit Sitz in Itzehoe und die Direktion Süd mit Sitz in Lübeck. Ihnen nachgeordnet waren Polizeiinspektionen, deren Zuständigkeitsbereiche dem jeweiligen Kreis beziehungsweise der jeweiligen kreisfreien Stadt entsprachen. Die ihnen unterstehenden Polizeireviere, -stationen und -posten waren vor Ort mit der Ausübung der Polizeigewalt betraut. 2004 wurden die unteren Polizeidienststellen in die Polizeidirektionen integriert, deren Zahl auf sieben erhöht wurde.
Bestandsgeschichte: Ein großer Teil der vorliegenden Unterlagen war vor seiner Abgabe an das Landesarchiv in einem Sammlungsbestand des polizeilichen "Landesarchivs" im Polizeiverwaltungsamt in Kiel zusammengeführt worden.
18 lfd. M.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
26.01.2026, 9:51 AM CET