Verschiedene Lehnsstücke, die die Vorfahren des 1527 Belehnten zu Cornberg [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg] gewandt und verschrieben haben, als Man...
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Urk. 14, 13316
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Trott, Nr. 3
A I u, von und Verschner Trott sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe T >> Tr-Tw >> Trott, von >> 1500-1529
1527 August 12
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Verschiedene Lehnsstücke, die die Vorfahren des 1527 Belehnten zu Cornberg [Gem., Lkr. Hersfeld-Rotenburg] gewandt und verschrieben haben, als Mannlehen, nämlich: 1.) drei Viertel Frucht partim, ein Schock Eier, zwei Michaelishähne, die Johann Hofmeister gibt; 2.) drei Viertel Korn und Hafer, 14 Groschen, ein Schock Eier, zwei Michaelishähne, die Hans Zelch der Alte gibt; 3.) eine Gans, ein Schock Eier, zwei Michaelishähne, die Else Bornschener gibt; 4.) 13 Eier, die Peter Koch gibt; 5.) zwölf Eier, die aus der Mühle zu Dens [Ortsteil der Gem. Nentershausen, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] anfallen; 6.) fünf Eier, die Esselhon zinst; 7.) sechs Albus, zwei Gänse, zwei Michaelishähne, ein halbes Schock Eier, die Johann Konig zu Solz zinst; 8.) vier Albus, ein Fastnachtshuhn, zwei Hähne, ein halbes Schock Eier, 15 Handkäse, die Bottenner zinst; 9.) sechs Albus, ein Fastnachtshuhn, zwei Hähne, ein Schock Eier, die der Pfarrer und Klaus Kere zinsen; 10.) sechs Albus, die der Weber zinst; 11.) drei Albus, die der Weber zinst; 12.) sieben Albus vom Gut der Oheme; 13.) ein halbes Schock Eier, vier Hähne, zwei Hühner, fünf Albus, eine Gans, zwei Hähne, ein Huhn, ein halbes Schock Eier, die (Iringhenn Heubener) zinst; 14.) viereinhalb Albus, eine Gans, zwei Hähne, ein Huhn, eine halbes Schock Eier, was Rutten zinst, sechs Albus, eine Gans, zwei Hähne, ein Huhn, ein halbes Schock Eier, die Bertold Grobe zinst; 15.) sechs Albus, eine Gans, zwei Hähne, ein Huhn, ein halbes Schock Eier, die Johann Acker zinst; 16.) zweieinhalb Albus, ein Hahn, ein Huhn, 15 Eier, die Stebel zinst; 17.) die Burkmühle zu Gorchheim [heute Untermühle (Gorchheim), Wüstung/Mühle in der Gemarkung Solz, Stadt Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], die viereinhalb Albus, zwei Hähne, ein Huhn, ein halbes Schock Eier zinst; 18.) dann fünf Albus, die jährlich von einer Hofstätte anfallen, woraus ein Teich gemacht ist; 19.) sechs Albus, eine Gans, zwei Hähne, ein Huhn, ein halbes Schock Eier, die Martin Konig zinst; 20.) zehn Viertel [Frucht] partim, die Paul Steiner zu Imshausen gibt; 21.) die blanckenheimischen Zinsen zu Dens; 22.) drei Albus, eine Gans, ein Huhn, ein halbes Schock Eier, die Heinz Sibolt zinst; 23.) drei Albus, eine Gans, ein Hahn, ein Huhn, ein Schock Eier, die Hermann Kilhotz gibt; 24.) drei Albus, eine Gans, zwei Hähne, ein Huhn, ein halbes Schock Eier, die Hans Hofmeister gibt; 25.) fünf Albus, eine Gans, 45 Eier, die Hermann Bodde zinst; 26.) zwei Albus, ein Huhn, ein Schock Eier, die Johann Eitzel zinst; 27.) acht Groschen, die Johann Zulche zinst; 28.) eine Gans, ein halbes Schock Eier, die Bertold Hubener zu Solz gibt; 29.) zwölf Albus, ein Schock Eier; alles Geld zusammen genommen ergeben ungefähr 15 Gulden, viereinhalb Albus und zwei Heller.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Trott
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich Trott
Belehnte/r: Friedrich Trott, Amtmann zu Sontra und Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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