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Gabriel Eder, Ratsbürger zu Müldorf (1), bestätigt, dass Erzbischof Mathias von Salzburg dem verstorbenen Bernhardin Trenbach das Forstamt im Ampfinger (2) und Pürtner (3) Hart erbrechtsweise überlassen hatte. Durch etliche Todesfälle war das Forstamt auf Erasmus von Trenbach zu Purckhfrid (4) und Helsperg (5) übergegangen. Nach seinem Tod fiel das Amt an dessen Schwester Margaretha von Trenbach und nach deren Tod an ihren nächsten Blutsverwandten Hans Baumgartner zum Fraunstain (6) und Ehring (7), von ihm auf seine fünf Kinder Hans Wolf und Hans Ruprecht Baumgartner zum Frauenstein, Ering und Hellsberg, an Margaretha, Ehefrau von Jörg Tüsslinger zu Pülhaim (8), an Catharina, Ehefrau von Christoph Grav zu Schernberg (9) und Sophia, Ehefrau des Wolf Jacob Rainer zu Weickherstorf (10). Blasi Schwaiger, Kastner und Mautner zu Mautterndorf (11) hatte das Forstamt durch Kauf und Übergabe von diesen Erben an sich gebracht. Von ihm hat nun Gabriel Eder das Forstamt käuflich erworben. Erzbischof Wolf Dietrich von Salzburg hatte diesen Kauf genehmigt und seinem Propst zu Ampfing, Virgil Schneck, Anweisung erteilt, den Forst zu übertragen. In den vorliegenden Revers Gabriel Eders wird der Brief Erzbischofs Mathias von Salzburg für Bernhardin von Trenbach von 1547 III 11 [Nr. 405a, Nr. 436] einschließlich der darin enthaltenden Forstordnung [Nr. 338a] wörtlich inseriert. Eder verspricht auch im Namen seiner Erben, die Forstordnung in allen Artikeln einzuhalten. Mit eigenhändiger Unterschrift des Garbiel Eder. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Eder, Gabriel, Bgr. Mühldorf

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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