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Verhandlungen über den Verkauf einiger Häuser und Gärten zu Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1567, 1577, 1589, 1591
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verkauf des Hauses des Rentmeisters Heiderich Heupel zu Siegen an Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg (1567); Verkauf des ehemaligen Hauses des Rentmeisters Heupel an die den Pastor Wolfgang Crellius und dessen Ehefrau Christina (1577); Bericht des Siegener Rentmeisters Philipp Schomler an den Kammersekretär Erasmus Stouern zu Dillenburg über Pfenders Haus zu Siegen (1589); Quittung des Jacob Blanckenhaim zu Siegen über den Erhalt von 200 Gulden für den Verkauf eines beim Schloss gelegenen Gartens an Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg (06.06.1591). Korrespondenten u.a.: Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Philipp Schomler, Heiderich Heupel, Albrecht von Dembach, Jacob Blanckenheim (Siegen).
16 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.