Urkunden (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 80
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein >> Archiv Kirchberg >> Sonstige Bestände
1396-1825
Für den vorliegenden Bestand liegt ein Findbuch aus der Zeit des Fürstlichen Hohenlohischen Archivrats Karl Schumm vor. Es ist kaum von ihm selbst erstellt worden, sondern anscheinend von Kräften, die dem Archiv nur zeitweise zur Verfügung standen. Die Erschließung stammt aus den 50er Jahren des 20. Jh. Insgesamt ist sie wohl wenig zuverlässig. Lesefehler, unkonsequente Schreibungen von Ortsnamen und Datierungsfehler sind wahrscheinlich. Auch könnte die Qualität nach Bearbeiter differierieren, die aber im Einzelnen nicht namentlich bekannt und unterscheidbar sind. Das maschinenschriftlich vorliegende Findbuch aus der Schumm-Zeit war Grundlage der Retrokonversion, die die Angestellte Frau Gabriele Wigand-Grover durchführte. Kleinere Korrekturen in der Schreibweise erfolgten durch sie. Eine systematische Überprüfung der Titelaufnahmen an den Originalurkunden steht jedoch noch aus, wenn sie überhaupt geleistet werden kann. Das vorliegende Online-Findmittel ist somit nur als Such- und Findmittel zu nutzen. Die Titelaufnahmen dürfen nicht ungeprüft als Regesten übernommen und genutzt werden. Sie führen lediglich zu den gesuchten Urkunden, die im Original zu benutzen sind und aus denen erst noch zuverlässige Regesten anzufertigen wären. Neuenstein, im Juni 2006 Dr. Schiffer
77 Stück (1,5 lfd.m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ