Engel mit Kind "Zu Gott"
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2177
173. Volksfrömmigkeit
Volksfrömmigkeit >> 02. Religiöser Wandschmuck >> 02.06.01. Engel
o. D. [um 1880 - 1900]
Darin: Das Wandbild wurde dem Archiv von Familie Schmidt, Annweiler, für die Sammlung überlassen. Es stammt aus dem Elternhaus von Frau Sigrid Schmidt geb. Pickelmann, Betzenstein/Oberfranken. Es hörte den Großeltern mütterlicherseits, in deren Schlafzimmer es gemeinsam mit der lfd. Nr. 2176 hing.
Die Großeltern waren: Rosine Otto, geb. Beyerlein, geb. am 2. Juli 1882 in Plech/Oberfranken, gest. am 20. Oktober 1954 in Betzenstein/Oberfranken, verheiratet seit dem 24. April 1906 in Betzenstein/Oberfranken mit Michael Otto, geb. am 20. April 1880 in Betzenstein/Oberfranken, gest. ebenda am 21. Februar 1953.
Es ist nicht mehr zu klären, ob die Bilder vom Großvater oder von der Großmutter stammen oder ob die Eheleute sie nach ihrer Heirat erwarben.
Nach dem Tode der Großeltern hingen die Bilder zunächst in einem Zimmer im Dachgeschoss des Hauses der Mutter von Frau Schmidt, das auch das Elternhaus ihrer Mutter Margareta Pickelmann, geb. Otto, war. Als das Haus 2003 abgerissen werden musste und die Eltern verstorben waren, erbte Frau Schmidt die Bilder und verbrachte sie an ihren Wohnort nach Annweiler.
Enthält: Druck in aufwendig gearbeitetem Holzrahmen, in dessen vier ausgearbeiteten Ecken die Jahreszahl "19_7" (die Zehnerzahl fehlt) als Jahr der Rahmung angebracht ist; ein rosagewandeter Engel mit einem kleinen Kind im rechten Arm weist mit der Linken auf eine nächtliche, vom Mond beschienene Szene mit Stadtsilhouette.
Unten in der Mitte "ZU GOTT".
Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Kindersterblichkeit noch wesentlich höher als heute. Deshalb war das Motiv des Engels, der mit einem Kind gen Himmel "zu Gott" fliegt, weit verbreitet. Es geht auf eine Zeichnung Wilhelm von Kaulbachs (1805-1874) zu Hans Christian Andersens bekannter Erzählung "Der Engel" zurück. Dem Todesmotiv wurde bald darauf von mehreren Künstlern das Pendant "Von Gott" an die Seite gestellt (vgl. lfd. Nr. 250 und 2176). Beide Motive waren vor allem in evangelischen Familien weit verbreitet.
Die Großeltern waren: Rosine Otto, geb. Beyerlein, geb. am 2. Juli 1882 in Plech/Oberfranken, gest. am 20. Oktober 1954 in Betzenstein/Oberfranken, verheiratet seit dem 24. April 1906 in Betzenstein/Oberfranken mit Michael Otto, geb. am 20. April 1880 in Betzenstein/Oberfranken, gest. ebenda am 21. Februar 1953.
Es ist nicht mehr zu klären, ob die Bilder vom Großvater oder von der Großmutter stammen oder ob die Eheleute sie nach ihrer Heirat erwarben.
Nach dem Tode der Großeltern hingen die Bilder zunächst in einem Zimmer im Dachgeschoss des Hauses der Mutter von Frau Schmidt, das auch das Elternhaus ihrer Mutter Margareta Pickelmann, geb. Otto, war. Als das Haus 2003 abgerissen werden musste und die Eltern verstorben waren, erbte Frau Schmidt die Bilder und verbrachte sie an ihren Wohnort nach Annweiler.
Enthält: Druck in aufwendig gearbeitetem Holzrahmen, in dessen vier ausgearbeiteten Ecken die Jahreszahl "19_7" (die Zehnerzahl fehlt) als Jahr der Rahmung angebracht ist; ein rosagewandeter Engel mit einem kleinen Kind im rechten Arm weist mit der Linken auf eine nächtliche, vom Mond beschienene Szene mit Stadtsilhouette.
Unten in der Mitte "ZU GOTT".
Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Kindersterblichkeit noch wesentlich höher als heute. Deshalb war das Motiv des Engels, der mit einem Kind gen Himmel "zu Gott" fliegt, weit verbreitet. Es geht auf eine Zeichnung Wilhelm von Kaulbachs (1805-1874) zu Hans Christian Andersens bekannter Erzählung "Der Engel" zurück. Dem Todesmotiv wurde bald darauf von mehreren Künstlern das Pendant "Von Gott" an die Seite gestellt (vgl. lfd. Nr. 250 und 2176). Beide Motive waren vor allem in evangelischen Familien weit verbreitet.
Farbe
Archivale
Verweis (evtl. auf Fotosammlung): vgl. lfd. Nr. 250 und 2176
Erhaltungszustand: Restauriert von der Firma Weiß, Römerberg, November 2010 (79,70 €)
Versicherungswert: 300,00 €
Größe/Format: 68 cm x 50 cm
Erhaltungszustand: Restauriert von der Firma Weiß, Römerberg, November 2010 (79,70 €)
Versicherungswert: 300,00 €
Größe/Format: 68 cm x 50 cm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
04.06.2025, 10:05 MESZ