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Literaturarchive: Erwerbungen, Schenkungen und Dokumenten-Austausch 1957-1959
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.4. Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Archive, Arbeitsgruppen >> 05.4.4. Archive, Nachlässe
1952, 1957 - 1959
Enthält: Berichte, Vermerke, Listen, Korrespondenz, betr. - Angebote und Übernahmen von Nachlaßteilen und Einzel-Dokumenten von Heinrich und Thomas Mann, Lion Feuchtwanger, Alfred Döblin, Arnold Zweig, Walter von Molo, Ferdinand Bruckner, F.C. Weiskopf, Alfred Kantorowicz, Luois Fürnberg, Erich Weinert, Rudolph Leonhard, Ricarda Huch, Friedrich Wolf, Elizabeth Shaw, - Dokumenten- und Publikationsaustausch mit der Präsidialkanzlei, dem Zentralkomitee der SED, Ministerien, dem Institut für Weltliteratur Moskau, dem Deutschen Schriftstellerverband, der Staatlichen Archivverwaltung, dem Zentralinstitut für Bibliothekswesen, dem Sächsischen Landeshauptarchiv, Antiquariaten, Auktionshäusern, Verlagen und Personen, u.a. Heinrich F. Bachmair, Ernst Hermann Meyer, Bodo Uhse, Walter Zadek, Arthur Wolf, Karl Lemke, Ernst Schumacher, Heinrich Graf, Wilhelm Sternfeld - Recherchen über den Verbleib von Nachlässen u.a. von Gottfried Semper und Wilhelm Herzog - Protokoll zur Übergabe von Archivgut der Literaturarchive an die Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten Weimar, u.a. Dokumente von Theodor Fontane, Max Liebermann, Heinrich Zille, Max Slevogt, Franz von Stuck, Detlev von Liliencron Darin: Schriftwechsel mit der Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten zur Dokumenten-Übergabe von u.a. Max Liebermann, Heinrich Zille, Gerhart Hauptmann, Franz von Stuck, Joseph Joachim, Hanns Eisler, 1952
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.