Jost Wiedmann (1931-1993), Nachlass (Bestand)
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UAT 829/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Np Nachlässe W >> Jost Wiedmann (1931-1993)
1955-1993
Bestandsbeschreibung: 1. Zur Person:
Jost Wiedmann wurde am 31. März 1931 in Breslau geboren. Von 1950 bis 1955 studierte er Geologie und Paläontologie in Berlin und Tübingen, 1960 promovierte er in Tübingen zum Dr. rer. nat. bei Otto Heinrich Schindewolf, dessen freier Mitarbeiter er in der Folge bis 1961 war. 1962 bis 1965 war Wiedmann dann Assistent am Geolog.-Paläontologischen Institut Tübingen und habilitierte sich 1965. 1965-1966 und 1968 erhielt er Lehraufträge an den Universitäten Gießen und Frankfurt/Main, bevor er 1971 außerplanmäßiger Professor für Geologie und Paläontologie in Tübingen wurde. Jost Wiedmann starb am 2. Dezember 1993 in Tübingen.
2. Zum Bestand:
Die im Nachlass mit der Signatur UAT 829 zusammengefassten Unterlagen gelangten 2017 zusammen mit umfangreichen Ablieferungen der Paläontologischen Sammlung an das Universitätsarchiv Tübingen abgegeben. Da sich die Unterlagen von Jost Wiedmann sehr leicht aus dem übrigen Bestand herauslösen liesen, wurde er im Jahr 2020 von der studentischen Hilfskraft Eva Lanz separat verzeichnet. Glasplatten mit der Provenienz "Hölderlinstraße", die zum Teil sicherlich auch von Jost Wiedmann stammen, befinden sich im Bestand S 20b.
Febr. 2021,
Dr. Regina Keyler
Inhalt:
Korrespondenz alphabetisch (27 Nrn., 1955-1993)
Manuskripte (31 Nrn., o.D., 1961-1987)
Unterrichtsmaterialien (9 Nrn, 1974-1985)
Grabungen und Exkursionen (25 Nrn., o.D. 1955-1993)
Objektfotos und Beschreibungen von Ammonitentypen (32 Nrn., o.D.)
Jost Wiedmann wurde am 31. März 1931 in Breslau geboren. Von 1950 bis 1955 studierte er Geologie und Paläontologie in Berlin und Tübingen, 1960 promovierte er in Tübingen zum Dr. rer. nat. bei Otto Heinrich Schindewolf, dessen freier Mitarbeiter er in der Folge bis 1961 war. 1962 bis 1965 war Wiedmann dann Assistent am Geolog.-Paläontologischen Institut Tübingen und habilitierte sich 1965. 1965-1966 und 1968 erhielt er Lehraufträge an den Universitäten Gießen und Frankfurt/Main, bevor er 1971 außerplanmäßiger Professor für Geologie und Paläontologie in Tübingen wurde. Jost Wiedmann starb am 2. Dezember 1993 in Tübingen.
2. Zum Bestand:
Die im Nachlass mit der Signatur UAT 829 zusammengefassten Unterlagen gelangten 2017 zusammen mit umfangreichen Ablieferungen der Paläontologischen Sammlung an das Universitätsarchiv Tübingen abgegeben. Da sich die Unterlagen von Jost Wiedmann sehr leicht aus dem übrigen Bestand herauslösen liesen, wurde er im Jahr 2020 von der studentischen Hilfskraft Eva Lanz separat verzeichnet. Glasplatten mit der Provenienz "Hölderlinstraße", die zum Teil sicherlich auch von Jost Wiedmann stammen, befinden sich im Bestand S 20b.
Febr. 2021,
Dr. Regina Keyler
Inhalt:
Korrespondenz alphabetisch (27 Nrn., 1955-1993)
Manuskripte (31 Nrn., o.D., 1961-1987)
Unterrichtsmaterialien (9 Nrn, 1974-1985)
Grabungen und Exkursionen (25 Nrn., o.D. 1955-1993)
Objektfotos und Beschreibungen von Ammonitentypen (32 Nrn., o.D.)
2,70 lfm
Bestand
Nachlass
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ