Dörfer ohne Post - Gemeinden springen ein und zahlen drauf
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/019 R080029/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/019 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2008
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2008 >> Unterlagen
7. August 2008
Unerfreuliche Briefe bekommen viele Post-Agenturbetreiber seit Anfang des Jahres von der Post: Sie sollen Vertragsänderungen unterschreiben, die für sie Einkommensverluste von bis zu 30 Prozent bedeuten. Andrea Wagner aus Dettingen hat künftig mehrere hundert Euro weniger. Arbeiten für sieben bis acht Euro pro Stunde - nicht nur für sie, sondern für viele Agenturbetreiber inzwischen Realität. Ein Geschäft, das sich nicht mehr lohnt. Viele Agentur-Betreiber geben auf. Und zu diesen Konditionen einen Nachfolger zu finden, ist nicht leicht. Vor allem in ländlichen Gebieten.
Es sei denn, die Gemeinden springen ein. Die Post ist ein wichtiger Standortfaktor, meint der Hülbener Bürgermeister Siegmund Ganser. Deshalb hat er die Postagentur ins Rathaus geholt. Kein Einzelfall. Verwaltungsangestellte stehen in Rathäusern hinter dem Post-Tresen. Weil die Vergütung der Post nicht reicht, zahlen die Gemeinden dabei meistens kräftig drauf.
Es sei denn, die Gemeinden springen ein. Die Post ist ein wichtiger Standortfaktor, meint der Hülbener Bürgermeister Siegmund Ganser. Deshalb hat er die Postagentur ins Rathaus geholt. Kein Einzelfall. Verwaltungsangestellte stehen in Rathäusern hinter dem Post-Tresen. Weil die Vergütung der Post nicht reicht, zahlen die Gemeinden dabei meistens kräftig drauf.
0:04:18; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Ganser, Siegmund
Modery, Torsten
Rauschenberger, Reinhold
Wagner, Andrea
Hülben RT
Dorf
Ländlicher Raum
Post
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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