Protokolle von Kreisleitungssitzungen Jan. - Mai 1974
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P 15 Haldensleben, Nr. IV/C-4/5/5 (Benutzungsort: Magdeburg)
Registratursignatur: 22763
P 15 Haldensleben (Benutzungsort: Magdeburg) SED-Kreisleitung Haldensleben
SED-Kreisleitung Haldensleben >> 04. Schicht 1972 - 1976 >> 04.01. Aufgabenbereich Führungstätigkeit >> 04.01.02. Protokolle von Kreisleitungssitzungen
1974
Enthält u.a.: 7. Jan. 1974: Bericht des Sekretariats der Kreisleitung in Auswertung der 11. Zentralkomiteetagung und der Bezirksleitungssitzung vom 18. Dez. 1973.- Referat zum Volkswirtschaftsplan 1974.- Einschätzung des Verlaufs der Parteiwahlen und der Verwirklichung der Beschlüsse der 9. und 10. Zentralkomiteetagungen und der Beratung des Sekretariats des Zentralkomitees mit den 1. Kreissekretären.- Methoden in der Führungstätigkeit der Kreisleitung im Prozeß der Parteiwahlen.- Anwendung sowjetischer Neuerermethoden (Saratow-Methode im VEB Keramische Werke, Bassow-Methode im VEB Zuschlagstoffe und VEB Sand- und Tonwerke).- Aufbau des neuen Sanitärporzellanwerkes mit ungarischen Arbeitskräften als Ausdruck sozialistischer ökonomischer Integration.- Umprofilierung des VEB Landmaschinen- und Gerätebau Haldensleben zur schrittweisen Produktion von Gelenkwellen (ab 1. Jan. 1974 Umbenennung des Betriebes in VEB Ifa Gelenkwellenwerk Haldensleben).- Aufgaben zur Verbesserung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus für 1974.- Ausnutzung aller Leistungs- und Effektivitätsreserven.- Plan zur Auswertung der 11. Zentralkomiteetagung und Vorbereitung des 25. Jahrestages der Gründung der DDR.- Ökonomische Initiativen und Zielstellungen.- Führung des sozialistischen Wettbewerbs unter der Losung "Aus jeder Stunde Arbeitzeit, jedem Gramm Material einen größeren Nutzeffekt".- Kaderfragen.- 12. März 1974: Bericht des Sekretariats der Kreisleitung in Auswertung der 18. Kreisdelegiertenkonferenz und der 11. Bezirksdelegiertenkonferenz.- Vorbereitung der Wahlen zum Kreistag zu den Stadtverordnetenversammlungen und den Gemeindevertretungen am 18. Mai und die Vorbereitung des 25. Jahrestages der DDR.- Organisierung einer breiten offensiven politischen Massenarbeit und die Führung der persönlichen Gespräche.- Verstärkung der Sicherheit an der Staatsgrenze und gemeinsames Handeln zur Schaffung und Erhöhung von Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet.- Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen einschließlich der Naherholung.- Führung des sozialistischen Wettbewerbs zum 25. Jahrestag der DDR und zur Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes 1974.- Bewährte Entwicklung in den 5 Kooperativen Abteilungen Pflanzenproduktion.- Durchsetzung der planmäßigen Reproduktion der Tierbestände und Ausbau der Spitzenproduktion in der Schlachtviehproduktion.- Durchsetzung der Osterburger Erfahrungen.- 14. Mai 1974: Einschätzung des Standes der Wettbewerbsführung in Vorbereitung des 25. Jahrestages der DDR.- Stand der Vorbereitung der Wahlen zu den Kreistagen, Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen.- Parteikontrolle über die Maßnahmen zur Umsetzung der Pläne Wissenschaft und Technik.- Kaderfragen.
SED-Kreisleitung Haldensleben, SED-Bezirksparteiarchiv Magdeburg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:32 MESZ
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- 08.01.06.03. Bezirksparteiorganisation Magdeburg (Tektonik)
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