Notar Georg Biechteler von Günzburg, fürstlich kemptischer Kanzleiverwandter beurkundet die nach Tod des Hans Jakob Humpis von Waltrams zu Brochenzell im oberen Saal des Schlosses Brochenzell in Gegenwart seiner Söhne Johann Adelbert und Hans Friedrich, Domherren in Eichstätt, Hans Ludwig, fürstlich kemptischer Rat und Stallmeister, und Hans Jakob erfolgte Huldigung der Leibeigenen und Niedergerichtsuntertanen an die als Administratoren amtierenden ältesten Söhne Johann Adelbert und Hans Ludwig. Darin Bestallung des Georg Sutter, Ammann in Brochenzell, die dieser vor der Vereidigung der Untertanen beschwor.
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Notar Georg Biechteler von Günzburg, fürstlich kemptischer Kanzleiverwandter beurkundet die nach Tod des Hans Jakob Humpis von Waltrams zu Brochenzell im oberen Saal des Schlosses Brochenzell in Gegenwart seiner Söhne Johann Adelbert und Hans Friedrich, Domherren in Eichstätt, Hans Ludwig, fürstlich kemptischer Rat und Stallmeister, und Hans Jakob erfolgte Huldigung der Leibeigenen und Niedergerichtsuntertanen an die als Administratoren amtierenden ältesten Söhne Johann Adelbert und Hans Ludwig. Darin Bestallung des Georg Sutter, Ammann in Brochenzell, die dieser vor der Vereidigung der Untertanen beschwor.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 770
B 515 U 0770
Brochenzell fasc. 003 n. 08
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1615 Juli 6 (montags den sechsten July)
50 x 57,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Notar Georg Biechteler von Günzburg, fürstlich kemptischer Kanzleiverwandter
Empfänger: Johann Adelbert Humpis von Waltrams, Domherr in Eichstätt, u.a.
Zeugen: Sixt Dietenberger und Georg Arnegger von Brugg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Empfänger: Johann Adelbert Humpis von Waltrams, Domherr in Eichstätt, u.a.
Zeugen: Sixt Dietenberger und Georg Arnegger von Brugg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Arnegger, Georg
Biechteler, Georg, Notar
Dietenberger, Sixt
Humpis von Waltrams, Hans Friedrich, Domherr
Humpis von Waltrams, Hans Jakob
Humpis von Waltrams, Hans Ludwig, Stallmeister
Humpis von Waltrams, Johann Adelbert, Domherr
Sutter, Georg, Ammann
Brochenzell : Meckenbeuren FN; Ammann
Brochenzell : Meckenbeuren FN; Einwohner
Brochenzell : Meckenbeuren FN; Schloss
Brugg : Meckenbeuren FN; Einwohner
Günzburg GZ; Einwohner
Kempten (Allgäu) KE; Notar
Kempten (Allgäu) KE; Stift, Kanzleiverwandte
Kempten (Allgäu) KE; Stift, Räte
Kempten (Allgäu) KE; Stift, Stallmeister
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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