X. Armeekorps (Bestand)
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BArch RH 24-10
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Generalkommandos (Korps) und Höhere Kommandos
1939-1944
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 3, S. 163-164, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
Generalkommando X. Armeekorps (röm. 10. AK)
(WK X; E 69 Hamburg-Wandsbek, ab 1.5.1940: E 46 Neumünster)
* 15.10.1935 aus dem Gkdo. des Kavalleriekorps und Abgaben des WK II in Hamburg; 24.8.1939 mobil.
Korpstruppen:
Arko 22 (nur 1939), 19
Korps-Nachr.Abt. 50
Korps-Nachschubtruppen 410
Russ. Sich.Abt. 410
Korps-MG Btl. 410
Unterstellung:
1939
Sept.: 8. Armee, HGr. Süd; Bzura, Warschau
Dez.: 6. Armee, HGr. "B"; Niederrhein
1940
Jan./Mai: 18. Armee, HGr. "B"; Niederrhein
Juni: z. Vfg., OKH; Niederlande
Juli: 6. Armee, HGr. "A"; Dünkirchen, Kanalküste
Aug./Dez.: 9. Armee, HGr. "A"; Kanalküste
1941
Jan./März: 4. Armee, HGr. "B"; Polen
Apr.: 18. Armee, HGr. "B"; Ostpreußen
Mai: 16. Armee, HGr. "C"; Ostpreußen
Juni/Dez.: 16. Armee, HGr. Nord; Düna, Ilmensee, Waldai-Höhen
1942
Jan./Dez.: 16. Armee, HGr. Nord; Ilmensee, Staraja Russa
1943
Jan./Dez.: 16. Armee, HGr. Nord; Ilmensee, Staraja Russa
1944
Jan./Juli: 16. Armee, HGr. Nord; Staraja Russa, Dünaburg
Aug./Dez.: 18. Armee, HGr. Nord; Lettland, Kurland
1945
Jan.: 18. Armee, HGr. Nord; Kurland
Febr./Apr.: 18. Armee, HGr. Kurland; Kurland
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Generalkommandos waren bereits im Jahr 1970 verzeichnet worden (Herr Loos). Das hieraus im Oktober 1970 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher aller Truppenteile und Dienststellen des Heeres waren auch die Kriegstagebücher der Generalkommandos und der bodenständigen Höheren Kommandos vom Mobilmachungstag (26. Aug. 1939) an beim Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten. Diese Zugangssignaturen wurden anfangs getrennt nach den Kriegsschauplätzen, nämlich P für Polen und W für Westen vergeben. Nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges wurden die Zugänge nur noch nach laufender Nummer signiert und in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst.
Beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden erhebliche Aktenverluste. Lücken konnten nur zum, Teil durch E-Akten (Ersatz-Akten) aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden.
Als die Luftkriegsgefahr in Berlin und Umgebung zunahm, wurde in Liegnitz eine Außenstelle des Heeresarchivs Potsdam eingerichtet, in der nicht nur die Akten der Wehrmacht- und Heeresführung , sondern auch die der höheren Kommandobehörden des Heeres (bis hinab zu den Divisionskommandos) nach ihrer Registrierung in Potsdam ausgelagert wurden. Diese Bestände (jedoch ohne die Akten der Spitzenbehörden von OKW und OKH) - gelangten mit dem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Blankenburg im Harz, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Maingebracht wurden. Von dort wurden sie in die USA transportiert, wo sie nochmals erfasst und mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen verfilmt wurden. Ab 1962 wurden die Akten an die Bundesrepublik Deutschland sukzessive zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung Anfang 1968 in das Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: namentlich benannte Korps, I. - VI. Korps
- März 1963: VII. - XIX. Korps
- Juli 1963: XX. - XXV. Korps
- März 1964: XXVI. - XXVII. Korps
- Juli 1964: XXVIII. - XXXXI. Korps
- Okt. 1964: XXXXII. - XXXXIII. Korps
- März 1965: XXXXIV. Korps
- Aug. 1965: XXXXVI. - L. Korps
- Mai 1966: LI. - LVI. Korps
- Dez. 1966: LVII. - XCI. Korps
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind die Kriegstagebücher wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 46: Namen und I. - IV. Korps, Nachträge in Nr. 62
- Guide Nr. 55: V. - IX. Korps
- Guide Nr. 58: X. - XVII. Korps
- Guide Nr. 59: XVIII. - XXVII. Korps
- Guide Nr. 60: XXVIII. - XL. Korps
- Guide Nr. 61: XLI. - LI. Korps
- Guide Nr. 62: LII. - LXVI. Korps, Nachträge I. Korps
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95 - 98 % der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z. T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u. a.) und
- Abgaben aus Privathand
Inhaltliche Charakterisierung: Chef d. Gen.St.: Chefsachen Aug. 1939 bis Apr. 1940 und Dez. 1943 bis Juni 1944.
Ia: KTB Okt.1939 bis Okt. 1944 und die Anlagen zum fehlenden KTB vom Aug. bis Sept. 1939.
Qu.: KTB Okt. 1939 (Anlagen ab Aug.) bis Okt. 1944.
Ic: TB Mai 1940 bis Okt. 1944; aus 1939 liegen u.a. Feindnachrichtenblätter und Lageberichte vor.
IIa: TB Mai 1940 bis Okt. 1944.
Erschließungszustand: vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 24-10/...
Generalkommando X. Armeekorps (röm. 10. AK)
(WK X; E 69 Hamburg-Wandsbek, ab 1.5.1940: E 46 Neumünster)
* 15.10.1935 aus dem Gkdo. des Kavalleriekorps und Abgaben des WK II in Hamburg; 24.8.1939 mobil.
Korpstruppen:
Arko 22 (nur 1939), 19
Korps-Nachr.Abt. 50
Korps-Nachschubtruppen 410
Russ. Sich.Abt. 410
Korps-MG Btl. 410
Unterstellung:
1939
Sept.: 8. Armee, HGr. Süd; Bzura, Warschau
Dez.: 6. Armee, HGr. "B"; Niederrhein
1940
Jan./Mai: 18. Armee, HGr. "B"; Niederrhein
Juni: z. Vfg., OKH; Niederlande
Juli: 6. Armee, HGr. "A"; Dünkirchen, Kanalküste
Aug./Dez.: 9. Armee, HGr. "A"; Kanalküste
1941
Jan./März: 4. Armee, HGr. "B"; Polen
Apr.: 18. Armee, HGr. "B"; Ostpreußen
Mai: 16. Armee, HGr. "C"; Ostpreußen
Juni/Dez.: 16. Armee, HGr. Nord; Düna, Ilmensee, Waldai-Höhen
1942
Jan./Dez.: 16. Armee, HGr. Nord; Ilmensee, Staraja Russa
1943
Jan./Dez.: 16. Armee, HGr. Nord; Ilmensee, Staraja Russa
1944
Jan./Juli: 16. Armee, HGr. Nord; Staraja Russa, Dünaburg
Aug./Dez.: 18. Armee, HGr. Nord; Lettland, Kurland
1945
Jan.: 18. Armee, HGr. Nord; Kurland
Febr./Apr.: 18. Armee, HGr. Kurland; Kurland
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Generalkommandos waren bereits im Jahr 1970 verzeichnet worden (Herr Loos). Das hieraus im Oktober 1970 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher aller Truppenteile und Dienststellen des Heeres waren auch die Kriegstagebücher der Generalkommandos und der bodenständigen Höheren Kommandos vom Mobilmachungstag (26. Aug. 1939) an beim Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten. Diese Zugangssignaturen wurden anfangs getrennt nach den Kriegsschauplätzen, nämlich P für Polen und W für Westen vergeben. Nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges wurden die Zugänge nur noch nach laufender Nummer signiert und in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst.
Beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden erhebliche Aktenverluste. Lücken konnten nur zum, Teil durch E-Akten (Ersatz-Akten) aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden.
Als die Luftkriegsgefahr in Berlin und Umgebung zunahm, wurde in Liegnitz eine Außenstelle des Heeresarchivs Potsdam eingerichtet, in der nicht nur die Akten der Wehrmacht- und Heeresführung , sondern auch die der höheren Kommandobehörden des Heeres (bis hinab zu den Divisionskommandos) nach ihrer Registrierung in Potsdam ausgelagert wurden. Diese Bestände (jedoch ohne die Akten der Spitzenbehörden von OKW und OKH) - gelangten mit dem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Blankenburg im Harz, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Maingebracht wurden. Von dort wurden sie in die USA transportiert, wo sie nochmals erfasst und mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen verfilmt wurden. Ab 1962 wurden die Akten an die Bundesrepublik Deutschland sukzessive zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung Anfang 1968 in das Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: namentlich benannte Korps, I. - VI. Korps
- März 1963: VII. - XIX. Korps
- Juli 1963: XX. - XXV. Korps
- März 1964: XXVI. - XXVII. Korps
- Juli 1964: XXVIII. - XXXXI. Korps
- Okt. 1964: XXXXII. - XXXXIII. Korps
- März 1965: XXXXIV. Korps
- Aug. 1965: XXXXVI. - L. Korps
- Mai 1966: LI. - LVI. Korps
- Dez. 1966: LVII. - XCI. Korps
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind die Kriegstagebücher wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 46: Namen und I. - IV. Korps, Nachträge in Nr. 62
- Guide Nr. 55: V. - IX. Korps
- Guide Nr. 58: X. - XVII. Korps
- Guide Nr. 59: XVIII. - XXVII. Korps
- Guide Nr. 60: XXVIII. - XL. Korps
- Guide Nr. 61: XLI. - LI. Korps
- Guide Nr. 62: LII. - LXVI. Korps, Nachträge I. Korps
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95 - 98 % der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z. T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u. a.) und
- Abgaben aus Privathand
Inhaltliche Charakterisierung: Chef d. Gen.St.: Chefsachen Aug. 1939 bis Apr. 1940 und Dez. 1943 bis Juni 1944.
Ia: KTB Okt.1939 bis Okt. 1944 und die Anlagen zum fehlenden KTB vom Aug. bis Sept. 1939.
Qu.: KTB Okt. 1939 (Anlagen ab Aug.) bis Okt. 1944.
Ic: TB Mai 1940 bis Okt. 1944; aus 1939 liegen u.a. Feindnachrichtenblätter und Lageberichte vor.
IIa: TB Mai 1940 bis Okt. 1944.
Erschließungszustand: vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 24-10/...
X. Armeekorps (X. AK), 1939-1945
631 Aufbewahrungseinheiten; 23,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
MSG 2 Militärgeschichtliche Sammlung (v. Knobelsdorff, Otto)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
Akten:
MSG 2/11298
ZA1/ 1894: Konrad, Rudolf Peter und andere: ("Mountain Warfare Project") Truppenführung im Gebirge ; Auf Mikrofilm FC 2995 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1895: derselbe: Kampf und Operationen im kaukasischen Raum. - Eine Studie über Gebirgskrieg;
Auf Mikrofilm FC 2989 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1896: derselbe: 29 Kartenskizzen zur Kaukasien-Studie
ZA1/ 2568: Müller-Hillebrand, Burkhart und Mitarbeiter: Die Rückzugskämpfe der Heeresgruppe Nord im Jahre 1944, Band 1 (Teile 1 und 2)
ZA1/ 2569: derselbe, desgleichen: Band 2 (Teile 3 und 4) und Anlagen
ZA1/ 1897: derselbe: Skizzenmappe zur Studie "Heeresgruppe Nord 1944"
Auf Mikrofilm FC 3024 N ist (Rückzugskämpfe der Heeresgruppe Nord im Jahre 1944) enthalten:
Teil 1 (Seiten 10 - 53): O. v. Natzmer: Kurzer Überblick über die Kämpfe der Heeresgruppe von Anfang 1943 bis Ende 1943
Teil 2 (Seiten 56 - 269): Paul Herrmann, Herbert Loch, Paul Reichelt und Wilhelm Heinemeyer: Die Kämpfe in der ersten Hälfte des Jahres 1944 bis zum Beziehen der Pantherstellung; die Kämpfe um diese Stellung
Teil 3 (Seiten 273 - 425): Wilhelm Heinemeyer: Die Abwehrschlachten der Heeresgruppe vom 22.6. bis 27.9.1944
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff. Bd. 58
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
MSG 2 Militärgeschichtliche Sammlung (v. Knobelsdorff, Otto)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
Akten:
MSG 2/11298
ZA1/ 1894: Konrad, Rudolf Peter und andere: ("Mountain Warfare Project") Truppenführung im Gebirge ; Auf Mikrofilm FC 2995 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1895: derselbe: Kampf und Operationen im kaukasischen Raum. - Eine Studie über Gebirgskrieg;
Auf Mikrofilm FC 2989 N: derselbe, desgleichen
ZA1/ 1896: derselbe: 29 Kartenskizzen zur Kaukasien-Studie
ZA1/ 2568: Müller-Hillebrand, Burkhart und Mitarbeiter: Die Rückzugskämpfe der Heeresgruppe Nord im Jahre 1944, Band 1 (Teile 1 und 2)
ZA1/ 2569: derselbe, desgleichen: Band 2 (Teile 3 und 4) und Anlagen
ZA1/ 1897: derselbe: Skizzenmappe zur Studie "Heeresgruppe Nord 1944"
Auf Mikrofilm FC 3024 N ist (Rückzugskämpfe der Heeresgruppe Nord im Jahre 1944) enthalten:
Teil 1 (Seiten 10 - 53): O. v. Natzmer: Kurzer Überblick über die Kämpfe der Heeresgruppe von Anfang 1943 bis Ende 1943
Teil 2 (Seiten 56 - 269): Paul Herrmann, Herbert Loch, Paul Reichelt und Wilhelm Heinemeyer: Die Kämpfe in der ersten Hälfte des Jahres 1944 bis zum Beziehen der Pantherstellung; die Kämpfe um diese Stellung
Teil 3 (Seiten 273 - 425): Wilhelm Heinemeyer: Die Abwehrschlachten der Heeresgruppe vom 22.6. bis 27.9.1944
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff. Bd. 58
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
- Militär (Tektonik)
- Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 (Tektonik)
- Reichsheer und Heer (Tektonik)
- Kommandobehörden, Verbände und Einheiten (Tektonik)
- Generalkommandos (Korps) und Höhere Kommandos (Tektonik)
- X. Armeekorps (Bestand)