Ludowicus, Bischof zu Münster, bestimmt, nachdem die Propsteien zu St. Ludgeri und in Bekehem sowie das Archidiakonat zu Vreden durch den Tod seines Verwandten Johannis de Cleve, Dompropsts zu Münster, freigeworden und seinem (Johanns) Bruder Syfridus de Kervenem, einem nicht emanzipierten Domherren, übertragen worden sind, daß der alte Gebrauch des Domkapitels, diese Würden nur an emanzipierte Kapitularen zu vergeben, den er, der Bischof, in Unkenntnis verletzt hat, in Zukunft nicht verletzt werden soll. Johannes, der den Bischof in Fehden gegen seine Gegner unterstützte, ist verwundet in Gefangenschaft geraten und darin gestorben. Thesaurarie, Kantorei, Vizedominat, Propstei zu Friesland, zu St. Ludgeri, zu St. Martini und in Bekehem, die eine Kaplanei ist, die Kaplaneien in Warendorpe, Bilrebeke, Lon, die Archidiakonate in Vreden, Winterswic, das Officium album majus, dem die Kirche in Lünen annex ist, das Officium album minus, dem die Kirche in Dülmen annex ist, die Camera Frisiae, das Officium de fermento, Gruth genannt, das Officium Bocholte juxta Emesam, Wilbrandinchof, die Michaeliskapelle auf dem Domhof, die curia Meschem, der die Kapelle S. Clementis im Alten Dom annex ist, sollen nur nach den Gebräuchen des Domkapitels vergeben werden. Siegelankündigung des Bischofs und des Domkapitels. crastino nativitatis b. Johannis bapt.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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