Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Herzog Christoph, auch gemeinsam mit Pfalzgraf Wolfgang, und dem Kämmerer Konrad Diede. - Dabei: Kaiserliche Bestätigung der Ordnung der Schwäbischen Ritterschaft vom 30. Juni 1561 (Abschrift, durch Herzog Christoph übersandt?)
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.137 Württemberg
Juni - Dezember 1561
Enthält: 1561 Juni, Juli. Kaiserliche Resolution an den Kurfürsten von Sachsen wegen der Kriegsrüstungen in Livland
Enthält: die dortigen Ereignisse. Heirat des Prinzen von Oranien mit der Herzogin Anna von Sachsen
Enthält: Siehe Nr. 2432. Erhaltung der Freundschaft zwischen Kursachsen und Hessen. Subskription der Augsburgischen Konfession durch den Herzog von Preußen. Stellung des Pfalzgrafen Wolfgang zu den Beschlüssen des Konventes zu Erfurt. Zusammenkunft des Herzogs Christoph, des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz und des Pfalzgrafen Wolfgang in Schorndorf
Enthält: Streit zwischen den beiden letzteren wegen des Testamentes des Kurfürsten Ott Heinrich
Enthält: Zusammenschickung württembergischer und hessischer Räte, um über die in Worms unverglichen gebliebenen Streitpunkte Einigkeit zu erzielen. Der Herzog übersendet drei Exemplare der Gegenschrift des württembergischen Theologen Jakob Andreae gegen die Schrift des Staphilus wider die Stände der Augsburgischen Konfession. Landgraf Ludwig in Stuttgart eingetroffen. Herzog Christoph hält eine Gesandtschaft der protestantischen Stände nach Frankreich für zweckmäßig. Er übersendet dem Landgrafen eine Arznei und Wein. Kaiserliche Bestätigung der Ordnung der Reichsritterschaft und des Adels der fünf Teile im Lande Schwaben vom 30. Juni 1561
Enthält: August - Oktober. Der Herzog erhebt beim Kurfürsten von der Pfalz wegen der Gesandtschaft nach Frankreich Vorstellungen
Enthält: der Kurfürst von Sachsen ist der Gesandtschaft abgeneigt. Übersendung eines in Straßburg erschienenen Buches 'De coena domini' an den Landgrafen. Erklärung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg zu dem Artikel über das Abendmahl. Briefwechsel zwischen Herzog Christoph, Pfalzgraf Wolfgang und dem Kurfürsten von Sachsen über die Stellung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg und des Markgrafen Hans von Brandenburg zum Unterschreiben der Augsburgischen Konfession und zu dem Artikel über das Abendmahl (Abschriften). Der Herzog schlägt eine kurpfälzisch-hessisch-württembergische Gesandtschaft nach Frankreich vor, um einen Religionsfrieden und einen Vergleich zwischen dem Könige von Navarra und dem Hause Guise zu vermitteln. Der Herzog von Guise bittet um protestantische Schriften
Enthält: trotz seines Argwohns hat der Landgraf mehrere Bücher an ihn übersandt. Ansicht des Herzogs Christoph und des Brenz über Bullingers Schrift von dem Himmel und den Gerechten Gottes
Enthält: Übersendung einer Schrift des Brenz
Enthält: Ansichten des Herzogs und des Landgrafen über das Abendmahl. Zollfreiheit für einen Warentransport von Köln nach Stuttgart. Der Landgraf erkundigt sich nach dem Aufenthalte des Dr. Zasius. Vermittlung in dem Streite zwischen Pfalzgraf Wolfgang und Kurfürst Friedrich von der Pfalz wegen des Nachlasses des Kurfürsten Ott Heinrich. Ansetzen eines Tages nach Bruchsal auf den 21. Oktober, Entsendung des Oberamtmannes Jost Rau und des Rates Dr. Jakob Lersner
Enthält: Verschiebung des Tages. Zeitungen. Die Grafen Wolfgang und Lot von Öttingen und Sebastian Schertlin rüsten gegen Graf Ludwig von Öttingen. Gräfin Anna von Tecklenburg beabsichtigt, ein kostbares Kleinod zu verkaufen. Nr. 2454 (zu September)
Enthält: November, Dezember. Tag zu Bruchsal am 30. November. Resolution des Landgrafen über den Artikel vom Abendmahl. Pfalzgraf Wolfgang und Herzog Albrecht von Bayern vermitteln zwischen Schertlin und Graf Ludwig von Öttingen. Herzog Christoph glaubt, daß unter den Konfessionsverwandten ein Verräter ist. Päpstliche Praktiken. Aufenthalt des Dr. Ulrich Zasius in Prag. Krieg in Livland. Zeitungen. Rüstungen bei Bremen. Nachricht aus den Niederlanden. Einrichten einer Post zwischen Hessen, Kurpfalz und Württemberg. Der Herzog übersendet Neckarwein. Anwesenheit kaiserlicher Räte in Stuttgart, Friedensverhandlungen zwischen Bern und Savoyen. Beschlüsse der französischen Ständeversammlung wegen der Religion. Ketzerverfolgung in Spanien. Beförderung eines Schreibens an den Kurfürsten von Sachsen für Herzog Christoph. Es erscheint zweckmäßig, Vergerius nach Frankreich zu senden, um die Erneuerung des französischen Bündnisses mit Graubünden zur Sicherung des Passes gegen den Papst und König Philipp (von Spanien) anzuregen. Es erscheint weiter zweckmäßig, die Graubündner durch eine Botschaft oder durch Briefe zu ermahnen, den Paß dem Papst und König Philipp der deutschen Nation zum Nachteil nicht freizugeben. Druck antiprotestantischer Bücher in Venedig. König Philipp hat angeblich 500000 Kronen in Nürnberg zum Bezahlen der alten Schulden an Rittmeister und Obersten erlegt
Enthält: Notwendigkeit eines Schutzbündnisses
Enthält: Aufenthalt des Herzogs Erich von Braunschweig in den Niederlanden. Annahme der Augsburgischen Konfession durch das Domkapitel und den Rat zu Magdeburg
Enthält: Anschluß Halberstadts steht in Aussicht. Annahme von Reitern auf Wartgeld durch Herzog Heinrich von Braunschweig. Festsetzung des seit dem Oktober verschobenen Bruchsaler Tages auf den 22. Februar 1562. - Siehe Nr. 2433
Enthält: die dortigen Ereignisse. Heirat des Prinzen von Oranien mit der Herzogin Anna von Sachsen
Enthält: Siehe Nr. 2432. Erhaltung der Freundschaft zwischen Kursachsen und Hessen. Subskription der Augsburgischen Konfession durch den Herzog von Preußen. Stellung des Pfalzgrafen Wolfgang zu den Beschlüssen des Konventes zu Erfurt. Zusammenkunft des Herzogs Christoph, des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz und des Pfalzgrafen Wolfgang in Schorndorf
Enthält: Streit zwischen den beiden letzteren wegen des Testamentes des Kurfürsten Ott Heinrich
Enthält: Zusammenschickung württembergischer und hessischer Räte, um über die in Worms unverglichen gebliebenen Streitpunkte Einigkeit zu erzielen. Der Herzog übersendet drei Exemplare der Gegenschrift des württembergischen Theologen Jakob Andreae gegen die Schrift des Staphilus wider die Stände der Augsburgischen Konfession. Landgraf Ludwig in Stuttgart eingetroffen. Herzog Christoph hält eine Gesandtschaft der protestantischen Stände nach Frankreich für zweckmäßig. Er übersendet dem Landgrafen eine Arznei und Wein. Kaiserliche Bestätigung der Ordnung der Reichsritterschaft und des Adels der fünf Teile im Lande Schwaben vom 30. Juni 1561
Enthält: August - Oktober. Der Herzog erhebt beim Kurfürsten von der Pfalz wegen der Gesandtschaft nach Frankreich Vorstellungen
Enthält: der Kurfürst von Sachsen ist der Gesandtschaft abgeneigt. Übersendung eines in Straßburg erschienenen Buches 'De coena domini' an den Landgrafen. Erklärung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg zu dem Artikel über das Abendmahl. Briefwechsel zwischen Herzog Christoph, Pfalzgraf Wolfgang und dem Kurfürsten von Sachsen über die Stellung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg und des Markgrafen Hans von Brandenburg zum Unterschreiben der Augsburgischen Konfession und zu dem Artikel über das Abendmahl (Abschriften). Der Herzog schlägt eine kurpfälzisch-hessisch-württembergische Gesandtschaft nach Frankreich vor, um einen Religionsfrieden und einen Vergleich zwischen dem Könige von Navarra und dem Hause Guise zu vermitteln. Der Herzog von Guise bittet um protestantische Schriften
Enthält: trotz seines Argwohns hat der Landgraf mehrere Bücher an ihn übersandt. Ansicht des Herzogs Christoph und des Brenz über Bullingers Schrift von dem Himmel und den Gerechten Gottes
Enthält: Übersendung einer Schrift des Brenz
Enthält: Ansichten des Herzogs und des Landgrafen über das Abendmahl. Zollfreiheit für einen Warentransport von Köln nach Stuttgart. Der Landgraf erkundigt sich nach dem Aufenthalte des Dr. Zasius. Vermittlung in dem Streite zwischen Pfalzgraf Wolfgang und Kurfürst Friedrich von der Pfalz wegen des Nachlasses des Kurfürsten Ott Heinrich. Ansetzen eines Tages nach Bruchsal auf den 21. Oktober, Entsendung des Oberamtmannes Jost Rau und des Rates Dr. Jakob Lersner
Enthält: Verschiebung des Tages. Zeitungen. Die Grafen Wolfgang und Lot von Öttingen und Sebastian Schertlin rüsten gegen Graf Ludwig von Öttingen. Gräfin Anna von Tecklenburg beabsichtigt, ein kostbares Kleinod zu verkaufen. Nr. 2454 (zu September)
Enthält: November, Dezember. Tag zu Bruchsal am 30. November. Resolution des Landgrafen über den Artikel vom Abendmahl. Pfalzgraf Wolfgang und Herzog Albrecht von Bayern vermitteln zwischen Schertlin und Graf Ludwig von Öttingen. Herzog Christoph glaubt, daß unter den Konfessionsverwandten ein Verräter ist. Päpstliche Praktiken. Aufenthalt des Dr. Ulrich Zasius in Prag. Krieg in Livland. Zeitungen. Rüstungen bei Bremen. Nachricht aus den Niederlanden. Einrichten einer Post zwischen Hessen, Kurpfalz und Württemberg. Der Herzog übersendet Neckarwein. Anwesenheit kaiserlicher Räte in Stuttgart, Friedensverhandlungen zwischen Bern und Savoyen. Beschlüsse der französischen Ständeversammlung wegen der Religion. Ketzerverfolgung in Spanien. Beförderung eines Schreibens an den Kurfürsten von Sachsen für Herzog Christoph. Es erscheint zweckmäßig, Vergerius nach Frankreich zu senden, um die Erneuerung des französischen Bündnisses mit Graubünden zur Sicherung des Passes gegen den Papst und König Philipp (von Spanien) anzuregen. Es erscheint weiter zweckmäßig, die Graubündner durch eine Botschaft oder durch Briefe zu ermahnen, den Paß dem Papst und König Philipp der deutschen Nation zum Nachteil nicht freizugeben. Druck antiprotestantischer Bücher in Venedig. König Philipp hat angeblich 500000 Kronen in Nürnberg zum Bezahlen der alten Schulden an Rittmeister und Obersten erlegt
Enthält: Notwendigkeit eines Schutzbündnisses
Enthält: Aufenthalt des Herzogs Erich von Braunschweig in den Niederlanden. Annahme der Augsburgischen Konfession durch das Domkapitel und den Rat zu Magdeburg
Enthält: Anschluß Halberstadts steht in Aussicht. Annahme von Reitern auf Wartgeld durch Herzog Heinrich von Braunschweig. Festsetzung des seit dem Oktober verschobenen Bruchsaler Tages auf den 22. Februar 1562. - Siehe Nr. 2433
Sachakte
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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