Ablösung der vom Rentamt Radeberg an die Pfarrer in Radeberg, Wallroda und Kleinröhrsdorf zu leistenden Getreidedeputate
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10064 Amt Radeberg, Nr. 0412 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Cap. VI, Loc. 1, No. 20
10064 Amt Radeberg
10064 Amt Radeberg >> 01. Amt Radeberg bis 1831, Justizamt Radeberg 1831 bis 1856 >> 01.02. Gerichtsbarkeit >> 01.02.03. Fronen, Steuern und Abgaben >> 01.02.03.03. Ablösung von Fronen, Zinsen, Nutzungsrechten
1838 - 1843
Enthält u. a.: Entwürfe eines Ablösungsvertrages über die Getreidedeputate zwischen dem Pfarrer und Superintendenten in Radeberg Ernst Wilhelm Martini, dem Bürger und Bäckermeister Ernst Traugott Schurig für die Kirche in Radeberg, dem Pfarrer in Wallroda Carl Zückler, dem Vertreter des Pfarrers in Kleinröhrsdorf Johann Gottlob Walther einerseits und dem Finanzprokurator Franz Gottlieb Müller als Beauftragtem des Staates andererseits vom 19. März 1839, vom 4. Oktober 1839 und vom 5. November 1839.- Ablösungsvertrag über die Getreidedeputate zwischen dem Finanzprokurator Franz Gottlieb Müller aus Dresden als Vertreter des Staates einerseits und dem Stadtschreiber und Anwalt Conrad Panzer aus Radeberg als Vertreter der Pfarrstelle und Superindentenstelle in Radeberg, des Pfarrlehns in Wallroda, des Pfarrlehns in Kleinröhrsdorf und dem Bürger und Bäckermeister Ernst Traugott Schurig als Vertrter der Kirche in Kleinröhrsdorf andererseits vom 17. Juli 1840.- Verzeichnis der Getreidepreise auf dem Markt in Radeberg von 1824 bis 1837 vom 10. November 1838.
Rentamt Radeberg
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:10 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
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- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.02 Ältere Kreis- und Amtshauptmannschaften, Ämter (Tektonik)
- Amt Radeberg (Bestand)
- 01. Amt Radeberg bis 1831, Justizamt Radeberg 1831 bis 1856 (Gliederung)
- 01.02. Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.03. Fronen, Steuern und Abgaben (Gliederung)
- 01.02.03.03. Ablösung von Fronen, Zinsen, Nutzungsrechten (Gliederung)