[Gudensberg] 1579 Juli 4.Melchior (Melcher) Hetteman, Bürger zu Gudensberg und seine Frau Elisabeth verkaufen den Vorstehern des Hospitals Gudensberg Heinz (Heincze) Kopfen und Henne Runfusse [?] eine Rente von einem Ort rheinischer Goldgulden, zahlbar zu Michaelis (September 29) für eine bereits erhaltene Hauptsumme von 15 rheinischen Goldgulden „churfürsten muncze“. Bei nicht erfolgender Rentenzahlung darf das Hospital seine Zinsen und Unkosten aus einem unverpfändeten Erbacker, „ligt uf der Himelshohe zwischenn dem Pfarlande undt Heinrich Schantzen“, sowie aus ihrem Garten „uf der Freiheit, stosset uf di Kirchhofsgasse zwischen Herman Heroldn unndt der Naumannschen gartten gelegen“ beziehen. Die Aussteller haben das Recht, die Hauptsumme jährlich vor Ostern und nach erfolgter Zinszahlung auszulösen. Auf Bitten der Aussteller kündigen Bürgermeister und Rat das Siegel der Stadt Gudensberg an unter Ausschluss jeder Haftung durch die Stadt.Original, Pergament, deutsch

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Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Landeskirchliches Archiv
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