Gravierende Änderung in der Verwaltungsstruktur von Baden- Württemberg: Am 01.01.1973 treten Kreisreform- und Regionalverbandsgesetz in Kraft. Vorsitzender der oppositionellen SPD-Fraktion Walter Krause
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D721050/105
6026891
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1972 >> Dezember
30.12.1972
(O-Ton) Walter Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg: Der Einfluss seines Denkmodells auf die Verwaltungsreform: In Nordwürttemberg und Nordbaden fast vollständig verwirklicht, in südlichen Landesteilen nicht in dem Maße / Bedauert, dass nicht Einheit von Planung und Verwaltung erreicht wurde: Die Zeit wird diesem Gedanken Recht geben / Die Gemeindereform kommt nicht durch Zielplanung der Regierung in Gang: Alles bisher Geschehene Früchte der Bemühungen seiner Amtszeit, die Regierung hat keinen neuen Ansatz / Unsicherheit im Lande durch Verzögerung / Fordert Zielfixierung und zeitliche Festlegung mit Freiwilligkeitsphase in einem Schlussgesetz / (5'13)
0:06:00; 0'06
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Gesetzgebung: Kreisreformgesetz
Gesetzgebung: Regionalverbandsgesetz
Kommunalpolitik: Gemeindereform
Landkreis: Kreisreform
Reform
Siebziger Jahre
Verwaltung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ