Georg Schwend, hohenlohischer Rat und Vogt zu Waldenburg, stellt eine Urkunde über einen von ihm zwischen Schenk Heinrich und Eva zu Limpurg als Vormündern der drei Söhne Christophs einerseits und Erhard und Wolf Caspar Adelmann von Adelmannsfelden zu Schechingen, Neubronn und Hohenstadt, Gebrüder andererseits geschlossenen Vergleich über verschiedene Streitpunkte aus: 1) die Neugereutzehnten auf den drei Limpurg zugehörigen Gütern zu Oedegschwend, Dinkbühl und Rötenberg, von denen Adelmann einen Teil wie von den alten Zehnten wegen der Kirche zu Schechingen beansprucht, sollen zur Hälfte der Herrschaft Limpurg, zur anderen Hälfte den Kirchen in Schechingen und Gröningen zustehen, 2) Erhart Adelmann hat das Recht der Schatzung auf Cyriaki Königs, Wirt zu Schechingen, zwei Äckern und ein Wiesenstück, die nach Ansicht Adelmanns auf Börrater (Berrieter) Markung, nicht Gröninger Markung stehen, 3) da von den vier Gütern zu Fach nur 1 früher dem Kloster Lorch gehöriges dem Wolf Caspar Adelmann zusteht, so soll er nur hier die vogteiliche und hochfraischliche Obrigkeit allein haben, Limpurg desgleichen an den drei anderen; am Hirtenhaus und den gemeinen Plätzen und Wegen soll Limpurg 3/4, Adelmann 1/4 zustehen. Zu Verkaufung oder Niessung der Winterweide zu Fach hat Adelmann kein Recht.