Maßnahmen der Sicherheitspolizei gegen die Sozialdemokratie, Arbeiter- und Arbeiterinnenvereine, den Verband der Polen Deutschlands, die Anarchisten, Sprengstoffmißbrauch und bei Streiks und Naturkatastrophen
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6B Lebus 185 (598056)
6B Lebus (1686766) Rep. 6B Kreisverwaltung Lebus
Rep. 6B Kreisverwaltung Lebus >> Rep. 6B Landratsamt Lebus >> Öffentliche Sicherheit und Ordnung >> Politische Polizei >> Überwachung von Parteien, Vereinen und Organisationen
1846-1895
Enthält u. a.: Wesen und Behandlung von brisanten Sprengstoffen, Druckschrift, Berlin 1888. - Was hat der Landmann von der Sozialdemokratie zu erwarten? Druckschrift, Leipzig 1893, Verfasser: August Trümpelmann. - Entwicklung der sozialdemokratischen Bewegung auf dem Lande und in den kleineren Städten der Provinz Brandenburg, gedruckter Bericht am 26. September 1893 erstattet in der Sitzung der sozialen Kommission der Brandenburgischen Provinzialsynode von Rittergutsbesitzer Henning in Bathow. - Übersicht über den Verlauf der sozialdemokratischen Bewegung in Deutschland seit der Aufhebung des Reichsgesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie, Druckschrift, Berlin 1893.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:19 MESZ
Hierarchie
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