Versteigerung des Gutes Hanerau mit allen Pertinenzen und Moblilien, nachdem sämltiche Gläubiger ihre Ansprüche auf die Güter des dän. Etatrates Paul von Klingenberg, nämlich Hanerau und Bahrenfleth, sowie auf die Verlassenschaften des Albert Balthasar Behrens der Alte und dessen Frau, des Albert Balthasar Behrens der Junge und der Alette Marselis angemeldet haben. 1689 Dezember 31: Erkenntnis super prioritate. 1690 Januar 2: Subhastation der Güter. Den Zuschlag erhält für 60000 Reichstaler Kai Rumohr, dän. Geheimer Rat. d.d. Kiel, 22.1.1690
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Versteigerung des Gutes Hanerau mit allen Pertinenzen und Moblilien, nachdem sämltiche Gläubiger ihre Ansprüche auf die Güter des dän. Etatrates Paul von Klingenberg, nämlich Hanerau und Bahrenfleth, sowie auf die Verlassenschaften des Albert Balthasar Behrens der Alte und dessen Frau, des Albert Balthasar Behrens der Junge und der Alette Marselis angemeldet haben. 1689 Dezember 31: Erkenntnis super prioritate. 1690 Januar 2: Subhastation der Güter. Den Zuschlag erhält für 60000 Reichstaler Kai Rumohr, dän. Geheimer Rat. d.d. Kiel, 22.1.1690
LASH, Urk.-Abt. 129.1 Nr. 7
Urk.-Abt. 129.1 Holsteinische Kanzleigüter und Lübsche Güter: Kanzleigut Hanerau
Urk.-Abt. 129.1 Holsteinische Kanzleigüter und Lübsche Güter: Kanzleigut Hanerau >> 1 Urkunden
1690
Enthält: Ausfertigung, Pergament, 12 anhängende, 2 aufgedrückte Siegel, und Unterschriften
Verzeichnung
(1689 Dezember 31, 1690 Januar 2) 1690 Januar 22 Kiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ