Extract aus der Waldvogtei daselbst in anno 1703 erneuertem mittlern Amts Lagerbuch, die Schuenbuchs-Gefäll und andere Schuldigkeiten betreffend
Vollständigen Titel anzeigen
A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. 2291
A 2 b (Verfassung u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20) >> Bd. 7 Schönbuch-Gerechtigkeit
1703 Juni 6
Regest: Reuttlingen
Montags, den 5. Februar 1703 hat Georg Friedrich Pfäfflin, geschworener Renovator nachstehende Erneuerung in dem Einsüdel vorgenommen in Gegenwart von Johann Georg Beger, J. U. L. und Syndicus der Stadt Reuttlingen, auch Johann Jacob Wucherers, Stadtrechners, so auf geschehenes Zuschreiben hiezu insonderheit abgeordnet worden, dann des Hofmeisters im Einsüdel Ernst Friedrich Knapp.
Die einzelnen Abschnitte:
Wagner-Müethin (= Miete), auf Galli fallend.
Handwerksleut-Müeth, auf Galli fallend.
Hafner-Eier, auf Galli fallend.
Weg-Müethin und Müethmassen, auf Galli fallend.
Trag-Müethin, auch auf Galli fallend.
Wannweyhl
Auf Montag, den 22. Januar 1703 hat Renovator Georg Friedrich Pfäfflin die nachgeschriebene Erneuerung zu Wannweyhl vorgenommen in Beisein Stephan Hüpps, Schultheißen, und Michael Guethbrodts, des Gerichts, auch des Hofmeisters im Einsüdel Ernst Friedrich Knapps.
Die einzelnen Abschnitte:
Feuerhaber und junge Feuerhühner (d. h. von jeder Haushaltung zu entrichten), auf Galli fallend.
Weidkäs auf Pfingsten.
Jährliche, unablösige Kernen aus der Mühle, auf Galli fallend.
Haus-Müethin auf Galli.
Weg Müethin, auch auf Galli.
Beurkundet von Georg Friedrich Pfäfflin.
Montags, den 5. Februar 1703 hat Georg Friedrich Pfäfflin, geschworener Renovator nachstehende Erneuerung in dem Einsüdel vorgenommen in Gegenwart von Johann Georg Beger, J. U. L. und Syndicus der Stadt Reuttlingen, auch Johann Jacob Wucherers, Stadtrechners, so auf geschehenes Zuschreiben hiezu insonderheit abgeordnet worden, dann des Hofmeisters im Einsüdel Ernst Friedrich Knapp.
Die einzelnen Abschnitte:
Wagner-Müethin (= Miete), auf Galli fallend.
Handwerksleut-Müeth, auf Galli fallend.
Hafner-Eier, auf Galli fallend.
Weg-Müethin und Müethmassen, auf Galli fallend.
Trag-Müethin, auch auf Galli fallend.
Wannweyhl
Auf Montag, den 22. Januar 1703 hat Renovator Georg Friedrich Pfäfflin die nachgeschriebene Erneuerung zu Wannweyhl vorgenommen in Beisein Stephan Hüpps, Schultheißen, und Michael Guethbrodts, des Gerichts, auch des Hofmeisters im Einsüdel Ernst Friedrich Knapps.
Die einzelnen Abschnitte:
Feuerhaber und junge Feuerhühner (d. h. von jeder Haushaltung zu entrichten), auf Galli fallend.
Weidkäs auf Pfingsten.
Jährliche, unablösige Kernen aus der Mühle, auf Galli fallend.
Haus-Müethin auf Galli.
Weg Müethin, auch auf Galli.
Beurkundet von Georg Friedrich Pfäfflin.
Beschreibstoff: Heft, Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Tübingen
Genetisches Stadium: Abschrift
Genetisches Stadium: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ