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Klage Andreas Loyer ./. Bartold Wissing wegen eines Wasserloches in einer Mauer
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Enthält: Klage des Monsieur Andreas Loyer (vertreten durch Prokurator Nikolaus Henrich Pelle) gegen den Prokurator Bartold Wissing, wohnhaft auf der Salzstraße im Höfflingerschen Hause. 1683. Streit wegen eines Wasserloches, das Beklagter in einer Mauer gebrochen hat. Ortsbesichtigung durch Dr. Henrich Knoest und Dr. Henrich Timmerscheidt. Gutachten erstatten Maurermeister Jakob Frithoff, Zimmermeister Heidenreich Welp, Steinhauermeister Johan Wilmer. Erwähnt werden Kaufmann Henrich Korckweg, Gerichtsschreiber Lambert Huveth, stellvertretender Gerichtsschreiber Johan Krechter, Richtherr Dr. Johan Dietrich Rave, Notar Henrich Nauwens, Notar Albert Schütte, Gerhard Dolberg.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.