Streit zwischen Gemen und Münster über die Landeshoheit
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U 132, 30271
U 132 Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Gemen - Akten
Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Gemen - Akten >> 3. Streit mit dem Stift Münster über die Reichsunmittelbarkeit Gemens bzw. die Gerechtsame
1625-1649
Enthaeltvermerke: enth.: Schreiben der Beamten zu Ahaus wegen der Landfolge 1626; Aufbietung zur Befestigung des Amtshauses zu Ahaus 1626; Appellation 1627; Protest des Grafen Jobst Hermann zu Holstein-Schauenburg ./. Conrad Volbier, Richter in Ahaus: Inhaftierung des Pastors von Gemen in Ahaus 1627; Beschwerde über die Heranziehung gemenscher Eigenhöriger zur Reparatur der durch Hochwasser beschädigten Mühle in Südlohn 1627; desgl. über die vom Kurfürsten auferlegten neuen Licenten auf Waren und das zur Mühle gehende Korn 1627; Memorial des Lic. Timmerscheid und Bedenken des Johann Lüdgers und Eskens zum Streit Münster ./. Gemen 1627; Fahndung nach Räubern seitens der Generalstaaten: Flucht nach Gemen 1628; Heranziehung der Eigenhörigen zu Wachdiensten zu Ahaus 1628; Protest über den Einfall eines Leutnants in die Freiheit Gemen 1628; Anbringung einer Brustwehr auf dem Amtshaus 1628; Anlage von Mehlvorräten wegen bevorstehender Einquartierung 1629; bevorstehende Konferenz zwischen Gemen und Münster 1630; Verhandlungen zu Münster 1630; Hausstättenschatzung des Ksp. Rhede (mit Angabe des Grundherrn) 1630; Notarielle Erklärung über die ordentliche Gerichtsbarkeit neben dem Freigericht 1630; Gemensche Replik auf den von den Beamten zu Ahaus übergebenen Bericht; Mandat gegen das Freigericht zu Gemen 1632; Kaiserl. Mandat wegen der Klage des Grafen Jobst Hermann 1630; Protestschrift gegen die Plünderung der Herrschaft Gemen durch angeblich münsterische Truppen und Auferlegung einer Kontribution zum Unterhalt der münsterschen Soldatesca 1633; Widerspruch gegen das Mandat: "Contraventio Mandati" 1634; Protest der münsterschen Räte gegen die Jurisdiktion des Hauses Gemen außerhalb des Reichskammergerichts 1637; desgl. Protest Gemens 1637; Mandat des Reichskammergerichts 1637; Memorial wegen Übernahme der Reichssteuern nach der Trennung der Grafschaft Schaumburg von der Herrschaft Gemen 1640; brandenburgischer Lehnbrief 1640; Beschwerde der Eingesessenen der Freiheit Gemen über die Heranziehung zu Befestigungsarbeiten der Stadt Borken und zur Kontribution 1644; Lehnbrief 1645; Erklärung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm über die Lehnsqualität Gemens 1649
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:51 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) / Akten (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Gemen - Akten (Bestand)
- 3. Streit mit dem Stift Münster über die Reichsunmittelbarkeit Gemens bzw. die Gerechtsame (Gliederung)