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Schwester Druda, Priorin, und der Konvent der Jungfrauen vom Predigerorden auf der Neustadt zu Lemgo haben empfangen 16 Mark Herforder Geld von Amelungh van dem Busche, Knappe, und Henrik, seinem verstorbenen Bruder, in großer Not ihres Klosters, und verkaufen dafür 16 Schillinge gleicher Pfennige jährlich zu Michaeli von ihrem Meier zu Ilsincdorpe an Wibeke, ihre Schwester, einer Konventsjungfrau, wofür sie eine Speisung in ihrem Remter (Reventer) tun soll an St. Dominicus vor St. Laurentius zum Gedächtnis der beiden Stifter, Hillegunde, seiner Frau, ihres Vaters Alrad, Ilseke, Ihrer Mutter, und aller ihrer Freunde. Und zwar jährlich am Sonntag vor Dominicus eine Vigilie mit Läuten und Singen mit zwei Wachslichtern auf dem Altar und montags darnach eine Seelenmesse auf dem Chor und zwei in der Kirche und mit dem Opfer von drei Präbenden für arme Leute. Nach Wibekes Tode fällt das Geld an die Küsterin. Liegt das Gut brach oder ist sonst ein Hindernis, dann werden die 16 Schillinge auf andere Güter angewiesen. Datum anno domini 1362 in die Scolastice virginis gloriose. Original auf Pergament mit anhängendem Siegel.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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