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Schäfereisachen, OA Ellwangen
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Enthält: Räudekrankheit unter den Schafen des Schäfers Johann Herrmann von Adelmannsfelden auf dem Schönberger Hof, Gde. Neuler, 2 Schr., 1846; räudekranke Schafherde des Schäfers Stricker von Schozach, OA Besigheim, auf Markung Hohenberg, Gde. Rosenberg, Qu. 1-8, 1861; Kostenrechnung des Oberamtstierarztes Stendel in Ellwangen für die Visitation der Schafe in Schönbrunn, Gde. Wört, 1 Schr., 1861; Strafnachlaßgesuch des Anwalts Caspar Stempfle, der Bauern Michael Rathgeber und Jakob Uhl sowie des Dorfschäfers Josef Glorian, alle von Oberwilflingen, Gde. Unterwilflingen, wegen Verkaufs räudekranker Schafe in das Ausland, 4 Schr.; Strafrekurs des Schäfereibesitzers Jakob Rieger von Vellberg, OA Hall, wegen Verfehlungen gegen die Gesundheits- u. Wanderurkunden der Schafe, 2 Schr., 1867; Strafnachlaßgesuch des Schafhalters Johann Michael Wolpert von Wohlmuthausen, OA Öhringen, wegen Mißachtung der Sperrmaßnahmen bei der Schafräude, 2 Schr., 1867; Beschwerde des Blasius Pepperle in Nordhausen wegen Nichtzulassung zum Pferchverkauf daselbst, Qu. 1-10, 1877-1878; Beschwerde des Schafhalters Richard Kunz von Laufen am Kocher wegen des Verbots des Transports seiner räudekranken Schafe von Unterwilflingen nach Hohenstadt, 3 Schr., 1878; Rechtsbeschwerde des Bauern Liberat Harrer u. Gen. in Röhlingen wegen des Übernachtens von Wanderschafherden daselbst, Qu. 1-12, 1910-1911.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.