E Rep. 200-93 Nachlass Familie Behne/Wirsig (Bestand)
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E Rep. 200-93
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> E Nachlässe und personengeschichtliche Sammlungen >> E 1 Nachlässe und Personenfonds
Vorwort: 1. Biographie
Karl Christian Erich Behne wurde als Sohn des Architekten Karl Behne und seiner Frau Therese, geb. Lucklum, am 31. Januar 1880 in Magdeburg geboren. Er besuchte bis 1898 das Königstädtische Gymnasium in Berlin. Von 1899 bis 1906 studierte er an der Technischen Hochschule zu Berlin und erhielt dort das Elektroingenieur-Diplom. Seit 1909 war er bei der AEG beschäftigt. Am 20. Dezember 1912 heiratete er Margarete Anna Senske. 1913 promovierte er an der Technischen Hochschule zu Hannover.
Nach dem Militärdienst während der Kriegszeit nahm er seine Berufstätigkeit wieder bei der AEG und seit 1922 bei den Bergmann-Elektrizitätswerken auf. Nebenbei publizierte er zahlreiche technische Artikel in der "Elektrotechnischen Zeitschrift" und in den "Bergmann-Mitteilungen". Ab 1933 war er freiberuflich tätig. 1943 wurde er Betriebsleiter der Fa. Wilhelm Leuschner Armaturenfabrik. Erich Behne verstarb am 19. November 1952 in Berlin.
Karla Behne wurde als älteste Tochter des Kunsthistorikers Adolf Behne und seiner Frau Elfriede, geb. Schäfer, am 1. Dezember 1913 in Charlottenburg geboren. Sie schloss ihre Schulbildung 1933 mit dem Abitur am Königin-Luise-Oberlyzeum ab. Nach dem Beginn des Architekturstudiums lernte sie Stenografie und Schreibmaschineschreiben und arbeitete als Übersetzerin und Stenotypistin zunächst bei der Deutschen Buchgemeinschaft und dann beim Forschungsamt des Reichsluftfahrtministeriums. Am 16. Oktober 1941 heiratete sie den Archivar Hans-Günther Wirsig. Am 26. Februar 1942 wurde ihre Tochter Eva geboren. Von 1945 bis 1947 arbeitete sie als Übersetzerin und Stenotypistin bei der Amerikanischen Militärregierung. Im Mai 1947 wurde sie von Hans-Günther Wirsig geschieden. Karla Behne verstarb am 3. März 1966 in Berlin.
Hans-Günther Wirsig wurde als Sohn des Lehrers Max Wirsig und seiner Frau Clara, geb. Witte, am 18. August 1908 in Berlin geboren. 1936 heiratete er Barbara Grabe. Er war als Referent im Forschungsamt des Reichsluftfahrtsministeriums tätig und arbeitete später als Archivar. 1941 heiratete er in zweiter Ehe Karla Behne. Er verstarb 1986.
2. Bestandsbeschreibung
Der Nachlass wurde in zwei Teilen 1977 und 1988 dem Landesarchiv Berlin von der Familie als Depositum übergeben. Einige Unterlagen sind sekretiert.
Enthält:
Erich Behne: Persönliche und berufliche Unterlagen.- Immobilienangelegenheiten.
Familie Wirsig: Persönliche und berufliche Unterlagen.- Korrespondenz.
Familie Witte: Persönliche und berufliche Unterlagen.- Veröffentlichungen.
Genealogische Forschungen zu den Familien Behne, Maerz, Pfaffe, Schäfer, Wirsig und Witte.- Geschichte des Ortes Rothwasser in der Oberlausitz.- Fotografien der Familien.- Postkarten.
Erschlossen: 154 [AE] 5.00 [lfm]
Unerschlossen: Unterlagen von Eva Wirsig (Studium an der FUB, Tagebücher/Schulhefte u.a.) und Karla Behne und Max und Hans-Günther Wirsig, ca. 1,5 lfm.
Laufzeit:
1860 - 1985
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Benutzungsbeschränkung
Karl Christian Erich Behne wurde als Sohn des Architekten Karl Behne und seiner Frau Therese, geb. Lucklum, am 31. Januar 1880 in Magdeburg geboren. Er besuchte bis 1898 das Königstädtische Gymnasium in Berlin. Von 1899 bis 1906 studierte er an der Technischen Hochschule zu Berlin und erhielt dort das Elektroingenieur-Diplom. Seit 1909 war er bei der AEG beschäftigt. Am 20. Dezember 1912 heiratete er Margarete Anna Senske. 1913 promovierte er an der Technischen Hochschule zu Hannover.
Nach dem Militärdienst während der Kriegszeit nahm er seine Berufstätigkeit wieder bei der AEG und seit 1922 bei den Bergmann-Elektrizitätswerken auf. Nebenbei publizierte er zahlreiche technische Artikel in der "Elektrotechnischen Zeitschrift" und in den "Bergmann-Mitteilungen". Ab 1933 war er freiberuflich tätig. 1943 wurde er Betriebsleiter der Fa. Wilhelm Leuschner Armaturenfabrik. Erich Behne verstarb am 19. November 1952 in Berlin.
Karla Behne wurde als älteste Tochter des Kunsthistorikers Adolf Behne und seiner Frau Elfriede, geb. Schäfer, am 1. Dezember 1913 in Charlottenburg geboren. Sie schloss ihre Schulbildung 1933 mit dem Abitur am Königin-Luise-Oberlyzeum ab. Nach dem Beginn des Architekturstudiums lernte sie Stenografie und Schreibmaschineschreiben und arbeitete als Übersetzerin und Stenotypistin zunächst bei der Deutschen Buchgemeinschaft und dann beim Forschungsamt des Reichsluftfahrtministeriums. Am 16. Oktober 1941 heiratete sie den Archivar Hans-Günther Wirsig. Am 26. Februar 1942 wurde ihre Tochter Eva geboren. Von 1945 bis 1947 arbeitete sie als Übersetzerin und Stenotypistin bei der Amerikanischen Militärregierung. Im Mai 1947 wurde sie von Hans-Günther Wirsig geschieden. Karla Behne verstarb am 3. März 1966 in Berlin.
Hans-Günther Wirsig wurde als Sohn des Lehrers Max Wirsig und seiner Frau Clara, geb. Witte, am 18. August 1908 in Berlin geboren. 1936 heiratete er Barbara Grabe. Er war als Referent im Forschungsamt des Reichsluftfahrtsministeriums tätig und arbeitete später als Archivar. 1941 heiratete er in zweiter Ehe Karla Behne. Er verstarb 1986.
2. Bestandsbeschreibung
Der Nachlass wurde in zwei Teilen 1977 und 1988 dem Landesarchiv Berlin von der Familie als Depositum übergeben. Einige Unterlagen sind sekretiert.
Enthält:
Erich Behne: Persönliche und berufliche Unterlagen.- Immobilienangelegenheiten.
Familie Wirsig: Persönliche und berufliche Unterlagen.- Korrespondenz.
Familie Witte: Persönliche und berufliche Unterlagen.- Veröffentlichungen.
Genealogische Forschungen zu den Familien Behne, Maerz, Pfaffe, Schäfer, Wirsig und Witte.- Geschichte des Ortes Rothwasser in der Oberlausitz.- Fotografien der Familien.- Postkarten.
Erschlossen: 154 [AE] 5.00 [lfm]
Unerschlossen: Unterlagen von Eva Wirsig (Studium an der FUB, Tagebücher/Schulhefte u.a.) und Karla Behne und Max und Hans-Günther Wirsig, ca. 1,5 lfm.
Laufzeit:
1860 - 1985
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Benutzungsbeschränkung
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST