Der Ulmer Bürger Otto Rot, Sohn des verstorbenen Berthold Rot, verkauft dem Fundenhaus ("den funden kinden") in Ulm [abgegangen, Bereich zwischen westlicher Friedenstraße und Altem Friedhof, nicht genau lokalisierbar] die folgenden Zinsen: - 16 Schilling und 8 Heller Erstzins von Haus und Hofstatt des Glögglin in Ulm auf dem Hof [Weinhof] an der Ecke bei dem Brunnen, die vormals Brendlin gehört haben. - 7 Schilling und 9 Heller Ulmer Stadtwährung Erstzins von Haus und Hofstatt des Johann Burger in Ulm bei der Steinernen Brücke ("Stainin Brugg") [abgegangen, Bereich Glöcklerstraße], das früher Epplin gehört hat. Diese Zinsen sind dem Fundenhaus jährlich in zwei Raten, nämlich zur Hälfte am 24. Juni ("ze sant Johans tag ze sunwenden") und die andere Hälfte an Weihnachten, zu entrichten. Die Käufer haben ihm dafür 19 Pfund und 5 Schilling Heller Ulmer Stadtwährung bezahlt. Der Verkäufer übernimmt daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellt den Käufern dafür seinen Bruder als Bürgen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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