Graf Reinhard v. Solms-Münzenberg bekundet, dass er gemäß Ehevertrag gleichen Datums (Nr. 2585) seiner Ehefrau Maria geb. Gräfin v. Sayn eine Mitg...
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NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 6 1501-1540
1524 Januar 13
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Mittwoch der Achte Tag der Dreikönige
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Reinhard v. Solms-Münzenberg bekundet, dass er gemäß Ehevertrag gleichen Datums (Nr. 2585) seiner Ehefrau Maria geb. Gräfin v. Sayn eine Mitgift von 600 Gulden sowie eine freiwillige Zuwendung auf seinen Anteil der Kellerei Butzbach, sowie Fischerei, Jägerei und Frondienste zu Butzbach, Nieder-Weisel, Hörgern und Eberstadt, 50 Gulden für Holzfuhren aus der Weiseler Holzgemarkung sowie eine Morgengabe von 1.000 Gulden auf die Stadt Friedberg verschrieben habe und setzt als Bürgen Bürgermeister, Rat und Gemeinde zu Butzbach sowie Schöffen und Gemeinden zu Nieder-Weisel, Hörgern und Eberstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, sein Vater Philipp
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 2 - 1. Ausf., 2 anh. Sg. abgef.; Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 2 - 2. Ausf., 2 anh. Sg. gut erh., USS., mit Vermerk bei Sg. 1, dass mangels eigenem Sg. erst am 15. Mai 1544 gesiegelt; Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 2 - 2 Abschriften und Entwurf, Papier
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Reinhard v. Solms-Münzenberg bekundet, dass er gemäß Ehevertrag gleichen Datums (Nr. 2585) seiner Ehefrau Maria geb. Gräfin v. Sayn eine Mitgift von 600 Gulden sowie eine freiwillige Zuwendung auf seinen Anteil der Kellerei Butzbach, sowie Fischerei, Jägerei und Frondienste zu Butzbach, Nieder-Weisel, Hörgern und Eberstadt, 50 Gulden für Holzfuhren aus der Weiseler Holzgemarkung sowie eine Morgengabe von 1.000 Gulden auf die Stadt Friedberg verschrieben habe und setzt als Bürgen Bürgermeister, Rat und Gemeinde zu Butzbach sowie Schöffen und Gemeinden zu Nieder-Weisel, Hörgern und Eberstadt
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, sein Vater Philipp
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 2 - 1. Ausf., 2 anh. Sg. abgef.; Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 2 - 2. Ausf., 2 anh. Sg. gut erh., USS., mit Vermerk bei Sg. 1, dass mangels eigenem Sg. erst am 15. Mai 1544 gesiegelt; Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 2 - 2 Abschriften und Entwurf, Papier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ