Kläger: Henneke von Thienen und Heinrich Lathusen als Vormünder der Emerentia von Buchwaldt zu Lübeck, ab 1567 als Erbin Agartha Milte, geb. von Buchwaldt, Frau von Jürgen Milte, Beklagter: Jasper von Buchwaldt zu Borstel, Prozessvertreter: Dr. Martin Hartbrunner, Dr. Johann Hoechel, Dr. David Capito, Dr. Moritz Breunle, Streitgegenstand: Streit um eine Schuldforderung der Emerentia von Buchwaldt gegen ihren Bruder Jasper von Buchwaldt auf Grund einer Erbteilung unter den Söhnen des Marquard von Buchwaldt
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Kläger: Henneke von Thienen und Heinrich Lathusen als Vormünder der Emerentia von Buchwaldt zu Lübeck, ab 1567 als Erbin Agartha Milte, geb. von Buchwaldt, Frau von Jürgen Milte, Beklagter: Jasper von Buchwaldt zu Borstel, Prozessvertreter: Dr. Martin Hartbrunner, Dr. Johann Hoechel, Dr. David Capito, Dr. Moritz Breunle, Streitgegenstand: Streit um eine Schuldforderung der Emerentia von Buchwaldt gegen ihren Bruder Jasper von Buchwaldt auf Grund einer Erbteilung unter den Söhnen des Marquard von Buchwaldt
LASH, Abt. 390 Nr. 38
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1550-1567
Enthält: Herzöge von Holstein 1550, RKG 1550-1567; Quittung des Claus Rantzau zu Ascheberg über Empfang des Brautschatzes seiner Frau Christina 1507, Quittung des Jasper von Oertzen zu Roggow in Mecklenburg über Empfang des Brautschatzes seiner Frau Abel, geb. von Buchwaldt 1512, Quittung des Joachim Brockdorff zu Schrevenborn über Empfang des Brautschatzes seiner Frau Magdalena 1536, Quittung der Anna (von) Pentz zu Nütschau über Empfang ihres Brautschatzes (Q 20-21, 25-26); Vergleich vom 29.09.1545 in dem auch gerichtlich ausgetragenen Streit des Jasper und Claus von Buchwaldt um Ebschaft, Brautschatz der Schwestern, Erbschaft des von Detlef von Buchwaldt erschlagenen Bruders Johann (Q 24); Schuldverschreibung 1547 (Q 10); Vergleich unter Vermittlung des Königs vom 20.03.1550 in dem Streit des Georg Schwabe in Harrislee und seiner Frau Catharina, geb. von Buchwaldt mit Jasper von Buchwaldt; Quittung des Carsten Gripp zu Kiel; Promotorialschreiben von 1556 des Claus Bardowieck, Bürgermeister zu Lübeck, Schreiben der Emerentia von Buchwaldt an den Kammerrichter, Adam Tratziger als Prozessvertreter (Q 34); Quittung der Emerentia von Buchwaldt und ihres Mannes Johann Ratlau 1558 (Q 32)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:49 MEZ