Jörig Thöninger von Lienpronn [Leonbronn, Kr. Heilbronn], gef. zu Güglingen [Kr. Heilbronn] wegen Friedensbruchs, wird auf Wohlverhalten von dem edlen und festen Junker Wilhelm v. Sternenfels entlassen, schwört Urfehde, verspricht, sich für seine Haft in Güglingen und Kürnbach [Kr. Sinsheim] weder an dem Junker noch am Amtmann Thomas Eplin zu rächen, sich friedfertig zu halten, der Obrigkeit zu gehorchen und weder das Wurfbeil noch andere ungebührliche Wehr im Dorf und in Zechen zu gebrauchen. Bü. mit 50 lb h: Jacob Deininger, sein Vater, Jacob, sein Bruder, Hans Deininger, sein Vetter, alle von Leonbronn.