Herzog Ulrich von Württemberg bekennt: Zu Lebzeiten Herzog Georgs [des Reichen] von Bayern wurde zwischen diesem sowie Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm ein Vertrag über die Zugehörigkeit von Forsten im Bereich der Herrschaft Heidenheim und über deren Versteinung geschlossen. Dabei wurde eine Grenzlinie festgelegt, die von Bargau [Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis] über Bartholomä [Ostalbkreis], Kerben [abgegangen bei Zang Gde. Königsbronn/Lkr. Heidenheim], Steinheim [a. Albuch/Lkr. Heidenheim] und über den Galgenberg [Stadt Heidenheim] bis an die Brenzfurt, von dort die Brenz abwärts bis Giengen [a. d. Brenz/Lkr. Heidenheim] und weiter bis zur Mündung der Brenz in die Donau führt. Da aber dieser Vertrag zu Lebzeiten Herzog Georgs nicht mehr ratifiziert werden konnte, wird dies nun nachgeholt. Herzog Ulrich sowie Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm verpflichten sich, den damals vereinbarten Vertrag in allen Punkten einzuhalten und die darin festgelegte Versteinung der Forstgrenzen durchzuführen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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