Schönbuchgerechtigkeit aller Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Mühlen des "Mittleren Amts" (Die Waldvogtei für den Schönbuch war in drei Ämter, das obere, das mittlere und das untere eingeteilt) Zu diesem mittleren Amt gehören die Orte: Tübingen (Bl. 1-43), Altenburg, Altenried, Degerschlacht, Dörnach, Gniebel, Hagelloch, Häslach, Kirchentellinsfurt, Lustnau, Mühle zu (Neckar)Tenzlingen, Oferdingen, Pfrondorf, Pliezhausen, Rommelsbach, Reutlingen, Rübgarten, Schwärzloch, Steinbös, Sickenhausen, Schlaitdorf, Tailfingen (bei Herrenberg), Walddorf, Wannweil
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Schönbuchgerechtigkeit aller Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Mühlen des "Mittleren Amts" (Die Waldvogtei für den Schönbuch war in drei Ämter, das obere, das mittlere und das untere eingeteilt) Zu diesem mittleren Amt gehören die Orte: Tübingen (Bl. 1-43), Altenburg, Altenried, Degerschlacht, Dörnach, Gniebel, Hagelloch, Häslach, Kirchentellinsfurt, Lustnau, Mühle zu (Neckar)Tenzlingen, Oferdingen, Pfrondorf, Pliezhausen, Rommelsbach, Reutlingen, Rübgarten, Schwärzloch, Steinbös, Sickenhausen, Schlaitdorf, Tailfingen (bei Herrenberg), Walddorf, Wannweil
A 25/279
A 25 Bände von Stadt und Amt Tübingen
A 25 Bände von Stadt und Amt Tübingen >> Schönbuchgerechtigkeit
1586
Enthält u.a.:
- Nr. 1; Bl. 15a-24b / 1514, September 27. / Räte und geordnete der Landschaft... entscheiden die Schönbuchgerechtigkeit betreffend / vgl. Duncker S. 4 P.U. Nr. StU 30
- Nr. 2; Bl. 27a-37b / 1507, März 25. / Vergleich zwischen Kloster Bebenhausen und Tübingen / vgl. Duncker S. 3 P.U. Nr. StU 22
- Nr. 3; Bl. 38b-41b / 1564, November 8. / Vor Landhofmeister, Kanzler und Räten vergleichen sich Bürgermeister, Gericht und Rat der Stadt Tübingen mit der Verwaltung des Klosters Bebenhausen wegen des strittigen Bauholzes der Tübinger Gerber für ihre Lohmühle
- Nr. 4; Bl. 49b-51a / 1527, November 23.(Stuttgart) / Nutzung des Schönbuchs durch die Besitzer von Schärzloch betreffend
- Nr. 5; Bl. 119a-126b / 1310, August 14. / Graf Rudolf der Scheerer von Tübingen verleiht der Stadt Reutlingen das Beholzungsrecht auf den Schönbuch / vgl. Schmid: Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, Urkundenbuch S.87ff.
- Nr. 6; Bl. 127a-127b / 1337, Februar 11. (Rottweil) / Kaiser Ludwig der Baier bestätigt der Stadt Reutlingen das Holzrecht im Schönbuch / vgl. Schmid: Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, Urkundenbuch S.86.
- Nr. 7; Bl. 128a-131a / 1487, Mai 1. (Stuttgart) / Kanzler, Landhofmeister und "etliche" Räte der württ. Regierung schlichten einen Streit zwischen dem württ. Waldvogt zu Tübingen und der Reichsstadt Reutlingen wegen der Benutzung der Wege des Schönbuchs durch die Reutlinger beim Holzfahren
- Nr. 8; Bl. 131b-133b / 1555, Mai 22. / Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Reutlingen stellen Herzog Christoph von Württemberg einen Lehenrevers aus über das ihnen verliehene Beholzungsrecht im Schönbuch
- Nr. 9; Bl. 134b-141a / 1583, Juli 31. / Württemberg und die Reichsstadt Reutlingen vergleichen sich wegen der Rechte der Stadt Reutlingen im Schönbuch
- Nr. 10; Bl. 164a-168a / 1532, September 27. / Statthalter, Regenten und Räte der österreichischen Regierung des Herzogtums Württemberg entscheiden einen Streit zwischen dem Waldvogt Georg Schönleben zu Tübingen und den Flecken Walddorf, Gniebel, Altenriet, Dörnach und Häslach wegen eines Bannwaldes und wegen des Weidgangs im Schönbuch
- Nr. 11; Bl. 168b-175a / 1523, November 18. / Erzherzog Ferdinand von Österreich verleiht, als Herr des Herzogtums Württemberg, die Schäferei zu Walddorf an die Orte Pliezhausen, Schlaitdorf, Dörnach, (Alten)Riet, Häslach, Gniebel und Rübgarten
- Nr. 12; Bl. 175b-178b / 1486, April 29. / Schultheiß, Richter und ganze Gemeinde zu Walddorf stellen Graf Eberhard dem Älteren von Württemberg einen Revers aus über einen bewilligten Schweinetrieb im Schönbuch
- Nr. 13; Bl. 213a-220b / 1514, September 27. / Räte und geordnete der Landschaft entscheiden verschiedene Fragen betreffend die Schönbuchgerechtigkeit der Orte Walddorf, Häslach, Schlaitdorf, Altenriet, Dörnach und Gniebel
- Nr. 14; Bl. 224a-226b / 1515, März 26. / Räte und geordnete der Landschaft entscheiden verschiedene Fragen der Gemeinde (Neckar)Tailfingen betreffend den Schaden, der der Gemeinde durch die Schäfereien zu Walddorf, Bonlanden und Denkendorf entsteht, wegen der wilden Bäume, die auf den Gütern der Gemeindeangehörigen stehen und wegen des Holzkaufs aus dem Schönbuch
- Nr. 15; Bl. 227a-230a / 1480, November 25. / Graf Eberhard der Jüngere von Württemberg belehnt Hanns Glend mit der Mühle zu "Tennzlingen am Neckar" (=Neckartenzlingen)
- Nr. 1; Bl. 15a-24b / 1514, September 27. / Räte und geordnete der Landschaft... entscheiden die Schönbuchgerechtigkeit betreffend / vgl. Duncker S. 4 P.U. Nr. StU 30
- Nr. 2; Bl. 27a-37b / 1507, März 25. / Vergleich zwischen Kloster Bebenhausen und Tübingen / vgl. Duncker S. 3 P.U. Nr. StU 22
- Nr. 3; Bl. 38b-41b / 1564, November 8. / Vor Landhofmeister, Kanzler und Räten vergleichen sich Bürgermeister, Gericht und Rat der Stadt Tübingen mit der Verwaltung des Klosters Bebenhausen wegen des strittigen Bauholzes der Tübinger Gerber für ihre Lohmühle
- Nr. 4; Bl. 49b-51a / 1527, November 23.(Stuttgart) / Nutzung des Schönbuchs durch die Besitzer von Schärzloch betreffend
- Nr. 5; Bl. 119a-126b / 1310, August 14. / Graf Rudolf der Scheerer von Tübingen verleiht der Stadt Reutlingen das Beholzungsrecht auf den Schönbuch / vgl. Schmid: Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, Urkundenbuch S.87ff.
- Nr. 6; Bl. 127a-127b / 1337, Februar 11. (Rottweil) / Kaiser Ludwig der Baier bestätigt der Stadt Reutlingen das Holzrecht im Schönbuch / vgl. Schmid: Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, Urkundenbuch S.86.
- Nr. 7; Bl. 128a-131a / 1487, Mai 1. (Stuttgart) / Kanzler, Landhofmeister und "etliche" Räte der württ. Regierung schlichten einen Streit zwischen dem württ. Waldvogt zu Tübingen und der Reichsstadt Reutlingen wegen der Benutzung der Wege des Schönbuchs durch die Reutlinger beim Holzfahren
- Nr. 8; Bl. 131b-133b / 1555, Mai 22. / Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Reutlingen stellen Herzog Christoph von Württemberg einen Lehenrevers aus über das ihnen verliehene Beholzungsrecht im Schönbuch
- Nr. 9; Bl. 134b-141a / 1583, Juli 31. / Württemberg und die Reichsstadt Reutlingen vergleichen sich wegen der Rechte der Stadt Reutlingen im Schönbuch
- Nr. 10; Bl. 164a-168a / 1532, September 27. / Statthalter, Regenten und Räte der österreichischen Regierung des Herzogtums Württemberg entscheiden einen Streit zwischen dem Waldvogt Georg Schönleben zu Tübingen und den Flecken Walddorf, Gniebel, Altenriet, Dörnach und Häslach wegen eines Bannwaldes und wegen des Weidgangs im Schönbuch
- Nr. 11; Bl. 168b-175a / 1523, November 18. / Erzherzog Ferdinand von Österreich verleiht, als Herr des Herzogtums Württemberg, die Schäferei zu Walddorf an die Orte Pliezhausen, Schlaitdorf, Dörnach, (Alten)Riet, Häslach, Gniebel und Rübgarten
- Nr. 12; Bl. 175b-178b / 1486, April 29. / Schultheiß, Richter und ganze Gemeinde zu Walddorf stellen Graf Eberhard dem Älteren von Württemberg einen Revers aus über einen bewilligten Schweinetrieb im Schönbuch
- Nr. 13; Bl. 213a-220b / 1514, September 27. / Räte und geordnete der Landschaft entscheiden verschiedene Fragen betreffend die Schönbuchgerechtigkeit der Orte Walddorf, Häslach, Schlaitdorf, Altenriet, Dörnach und Gniebel
- Nr. 14; Bl. 224a-226b / 1515, März 26. / Räte und geordnete der Landschaft entscheiden verschiedene Fragen der Gemeinde (Neckar)Tailfingen betreffend den Schaden, der der Gemeinde durch die Schäfereien zu Walddorf, Bonlanden und Denkendorf entsteht, wegen der wilden Bäume, die auf den Gütern der Gemeindeangehörigen stehen und wegen des Holzkaufs aus dem Schönbuch
- Nr. 15; Bl. 227a-230a / 1480, November 25. / Graf Eberhard der Jüngere von Württemberg belehnt Hanns Glend mit der Mühle zu "Tennzlingen am Neckar" (=Neckartenzlingen)
1 Band, 230 Bl. mit Ortsregister
Sachakte
Schönleben, Georg
Scheerer, Rudolf
Bebenhausen, Klosteramt
Neckartailfingen
Neckartenzlingen
Reutlingen
Schwärzloch
Walddorf
Walddorf, Schäferei
Mühle, Neckartenzlingen
Schönbuchgerechtigkeit
Waldvogtei
Württemberg
Gerber
Lohmühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:35 MESZ