Gottfried von Eppstein und seine Frau Elisabeth sowie die Söhne seines Bruders, Gottfried von Biegen und seine Frau Lutrud, Petrus von Dehrn und seine Frau Elisabeth sowie die Söhne seines Bruders, Philipp von Virneburg und seine Frau Ida übertragen die Kirche in Dauborn ('Deuerne'), deren Patronatsrecht ihnen zusteht, mit Zustimmung aller ihrer Erben zu ihrem Seelenheil dem Konvent der Nonnen des Zisterzienserordens in Gnadenthal. - Siegel der Aussteller.
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Gottfried von Eppstein und seine Frau Elisabeth sowie die Söhne seines Bruders, Gottfried von Biegen und seine Frau Lutrud, Petrus von Dehrn und seine Frau Elisabeth sowie die Söhne seines Bruders, Philipp von Virneburg und seine Frau Ida übertragen die Kirche in Dauborn ('Deuerne'), deren Patronatsrecht ihnen zusteht, mit Zustimmung aller ihrer Erben zu ihrem Seelenheil dem Konvent der Nonnen des Zisterzienserordens in Gnadenthal. - Siegel der Aussteller.
28, U 11
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1200-1300
1260
Ausfertigung, Pergament W 28,11 mit 4 Siegeln: 1. Versehrtes Reitersiegel des Herrn von Eppstein. 2. Stark versehrtes Siegel des von Biegen, dreieckig, 5,3 cm lang, im durch Kreuzchen verzierten Siegelfeld ein gegitterter Schrägbalken. 3. Stark versehrtes Siegel des von Dehrn, dreieckig, im Siegelfeld drei Schrägfäden, Umschrift: (...)'M (...)RI DE DE'(..), 4. Versehrt, dreieckig; etwa 4:4,5 cm, im Siegelfeld 7 Rauten (4:3), Umschrift: (+) 'S(IGILLVM) (PH)ILIPI DE VIRN'(...). - Rückvermerk: 1. (13. Jh.): 'Privilegium de collacione ecclesie in Deuerne per nobiles videlicet domini Godefridi de Eppenst(ein) et ceteri'. 2. (16. Jh.): 'Uber de kirch Dabern, wer di gegeben hait'. 3. (16. Jh.): 'Disser brif hort uber die kirch zu Daubern'. - Insert in Urkunde von 1261 Mai 13, 1261 Mai 16 und 1267 August 25 (Nr. 825, 826 und 828). - Kopie, Papier (18. Jh.) W 28,220. - - Regest: Demandt, Regesten I Nr. 179
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1260
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 824
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
15.12.20252025, 17:22 MEZ