Der Ziegler und Ulmer Bürger Wilhelm ("Willin") Metzger bekennt, dass ihm der Kaplan an der Heiligkreuzkapelle auf dem Weinhof in Ulm Paul Fries im Beisein von Doktor Dietrich sowie der Werkmeister der Stadt Ulm Meister Michael und Johann Hildtbrand die folgenden Güter in Ulm, die zuvor Klaus Wäch innegehabt hat, auf Lebenszeit verliehen hat: - Ein Drittel der Kreuzwiese im Ried an der Marbacher Steige und am Luchsgraben. - 2,75 Jauchert Acker im Winteresch an der Herdgasse [heute Gemarkung Neu-Ulm]. - 2,25 Jauchert Acker im Brachesch an der Herdgasse. - 2,75 Jauchert Acker im Sommeresch an der Herdgasse. - 0,375 Jauchert Acker an der Herdgasse. Er verpflichtet sich, Wiese und Äcker in gutem Kulturzustand zu halten, davon nichts abzuteilen, zu verkaufen oder zu versetzen und dem Kaplan jährlich als Zins 6 Imi Fesen und 6 Imi Hafer Ulmer Maß sowie 6 Pfund Heller Heugeld zu liefern. Nach seinem Tod, bei unsachgemäßer Bewirtschaftung oder Säumnis in der Lieferung der Abgaben fallen die Güter wieder an den Kaplan zurück.