Herzog Friedrich August v. Nassau bekundet, dass er auf Grund einer Übereinkunft von 1806 mit Großherzog Ludewig I. von Hessen über die von der Gr...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1791-1844
1815 Dezember 23, Wiesbaden
Ausf., Perg., an gold/blau/roter Seidenschnur anh . Sg. in Holzkapsel gut erh., Unterschrift des Ausstellers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Herzog Friedrich August v. Nassau bekundet, dass er auf Grund einer Übereinkunft von 1806 mit Großherzog Ludewig I. von Hessen über die von der Grafschaft Hanau-Lichtenberg herrührenden Lehen dem Karl Alexander Kämmerer v. Worms, Freiherr v. Dalberg, auch als Lehnsträger für Friedrich Franz Karl und Friedrich Hugo Kämmerer v. Worms, Freiherren v. Dalberg, genannte Lehen in der Rüdesheimer Gemarkung, wie sie 1785 Februar 19 von Landgraf Ludwig IX. an Friedrich Franz Karl Kämmerer v. Worms, Freiherr v. Dalberg verliehen worden sind, zu einem Mannlehen verliehen habe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ